Scholl-AG zündete überzeugendes Ideen-Feuerwerk im Unnaer Ratssaal

Klares Bekenntnis zur gedanklichen Offenheit. – Foto: Stadt Unna

Unna. Authentisch, klug, überzeugend, musikalisch, anspruchsvoll: Die Geschwister-Scholl AG des Geschwister-Scholl-Gymnasiums verwandelte den Unnaer Ratssaal am Donnerstag, 19. Oktober, in ein Forum für die Vielfalt. Mit ihrem etwa 25-minütigen Auftritt reagierten die Schülerinnen und Schüler auf die Einladung aus dem Rathaus, Unnas Anspruch des Titels „Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage“ mit weiterem Leben zu füllen.

Wie zutreffend: Rassismus macht blind – und strohdumm. – Foto: GSG

Multimedial – vor allem aber extrem ideen- und abwechslungsreich loteten die Schülerinnen und Schüler das Thema aus. Drangen vor in tiefere Schichten der politischen Verführbarkeit, dokumentierten kritisch intelligente Denkansätze, die sie im Rahmen einer breit angelegten Befragung von Unnaer Bürgerinnen und Bürgern gehört und aufbereitet hatten, erreichten ihr nicht eben anspruchsloses Publikum intellektuell und emotional. AG-Leiterin Bärbel Ruch war es ganz offensichtlich gelungen, die Talente der Schülerinnen und Schüler passend zu dem zentralen Begriff „Vielfalt“ zu verbinden. Und dabei klar zu machen, dass das Thema „Stadt ohne Rassismus – Stadt mit Courage“ wirklich lebt – ganz besonders intensiv eben auch am GSG.

Bürgermeister Werner Kolter dankte in bewegten Worten für diesen etwas ungewöhnlichen Einstieg in eine Ratssitzung. Wer als Zuschauer/in den Auftritt miterlebt hatte, war am Ende einfach ein bisschen mehr stolz auf diese Stadt und ihre Schulen – die an Tagen wie diesen zeigen können, wie viel mehr als „einfachen“ Fachunterricht sie zur Entfaltung junger Persönlichkeiten und zur Bewahrung einer humanen Gesellschaft beizutragen wissen.

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