Zum Abschluss gab es für Elke Markmann ein Netz zum Entspannen. Getragen von den Mitwirkenden im Frauenreferat nahm sie in einer Hängematte Platz.

Unna. Mit reichlich Netzen war der Festgottesdienst in der Evangelischen Stadtkirche Unna gespickt, denn Frauenarbeit sei auch eine Art Netzwerkarbeit, wie Dr. Gisela Matthiae verkündete. Zum Festgottesdienst anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Frauenreferates im Evangelischen Kirchenkreis Unna waren die Gäste aus Nah und Fern zusammen gekommen.

Da ging es nicht nur im Wort um die vielen Netze, die die Menschen im Leben begleiten, sondern einige Netze wurden auch ganz praktisch eingesetzt. Kleine Fischernetze dienten als Klingelbeutel und Dr. Gisela Matthiae hatte einige Beispiele mitgebracht: Netzstrumpfhosen, ein Kartoffelnetz, Zitronennetz, ein Einkaufsnetz, eine Netzhängematte und vieles mehr.

Sie sprach auch über die modernen, digitalen Netze und wie gut man heute vernetzt sei. „Werft eure Netze aus“, wie einst die Fischer am See Genezareth (Lk5, 1-11), forderte sie im übertragenen Sinn auf. So feiere man heute nicht nur 25 Jahre Frauenreferat, sondern auch eine 25-jährige Vernetzung.

Das Frauenreferat sei eine Art Netzwerkarbeit, an deren Erfolg viele Menschen beteiligt seien. Bildlich wurde dies noch einmal, als Frauenreferentin und Pfarrerin Elke Markmann einige Mitwirkende stellvertretend für die große Zahl der Ehren- und Hauptamtlichen nach vorne bat. Als kleines Geschenk erhielten sie Netzbeutel. Sie alle seien Teile des Frauenreferates.
An die Anfänge der Frauenarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Unna erinnerte Synodalassessorin Anja Josefowitz in ihrem Grußwort.

Hart wurde damals um dieses Referat gekämpft und es sei noch nicht bzw. nicht mehr in allen Kirchenkreisen eine Selbstverständlichkeit.

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