Start der Netzwerkstelle „KitaPlus“ im Unnaer Rathaus

Kerstin Heidler und die neue Mitarbeiterin bei KitaPlus, Kim Smith. Foto: Stadt Unna

Unna. Am 1. September 2017 nahm die Netzwerkstelle „KitaPlus“ im Rahmen des Bundesprogramms „KitaPlus“ im Unnaer Rathaus die Arbeit auf. Im Januar 2016 ist das Bundesprogramm „KitaPlus: Weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit ist“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartet. Mit dem Programm fördert das Bundesfamilienministerium erweiterte Betreuungszeiten in Kitas, Horten und in der Kindertagespflege, um Eltern eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

Das zweite Modul im Bundesprogramm „KitaPlus: Weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit ist“, zielt auf die Planung und Ermöglichung einer gemeinsamen, kommunalen Strategie, die weitere bedarfsgerechte Betreuungsangebote schafft und bewährte Modelle dauerhaft festigt.

Die Beigeordnete Kerstin Heidler begrüßte zum Start der Netzwerkstelle des Familienbüros die neue Mitarbeiterin, Kim Smith. „Viele Eltern und Familien stehen vor der großen Herausforderung, Familie und Beruf miteinander zu vereinen. Die Arbeitszeiten Berufstätiger sind deutlich flexibler geworden, Schichtdienste, Wochenendarbeit und Nachtdienste gehören mittlerweile in den Familienalltag. Zur Entlastung der Familien und um neue Chancen für Alleinerziehende zu schaffen, wieder in das Erwerbsleben einzutreten, benötigen diese eine verlässliche und flexible Kinderbetreuung“, betonte Kerstin Heidler. Die Netzwerkstelle KitaPlus, wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und ist bis zum 31. Dezember 2018 befristet.

Als erster Schritt soll eine Erhebung stattfinden, in der alle Familien mit Kindern unter 6 Jahren zur Kinderbetreuung befragt werden. Dabei ist es besonders interessant, wie Familien die Herausforderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf meistern, welche Betreuungsformen in Anspruch genommen werden und an welcher Stelle ein Bedarf des Ausbaus der Öffnungszeiten besteht. So können am Bedarf der Familien orientierte Betreuungsangebote geschaffen werden. Dabei geht es ausdrücklich nicht nur darum, dass die Kinder länger betreut werden. Je nach Bedarf erfolgt die Betreuung lediglich zu anderen Zeiten in der Kita, bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater.

Im weiteren Verlauf des Bundesprogramms steht das Projekt „KitaPlus: Weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit ist“. Hier sollen die Kindertageseinrichtungen in Unna intensiv beteiligt werden, um durch ihre fachlichen Kompetenzen, Erfahrungen und Möglichkeiten an der bedarfsgerechten Kinderbetreuung aktiv mit zu wirken.

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