Auf ins Freibad, Hauptsache ihr kommt an die Luft und ins kühle Nass

Fröndenberg-Dellwig. Wer schwimmen will, kann das in diesen Tagen im wunderschön gelegenen „Bürgerbad Freibad Dellwig“ bestens tun. Denn Lufttemperaturen bis 25 Grad und Wassertemperaturen über 20 Grad sind geradezu einladend für einen Besuch im Freibad. Im Vergleich zu anderen Gebieten der deutschen Republik regnet es zudem am Tage nur selten.

Also gute Bedingungen für eine gute Saison? Eigentlich schon. Dennoch sind die Besucherzahlen unter der Woche überhaupt nicht ansprechend. Das gilt auch für die Gastronomie des Bades. Eine „wackelige“ Vorhersage des Wetterberichtes reicht aus (es könnte ja Regen geben…) und die Besucher bleiben zu Hause. Wolken am Himmel, etwas Wind?

Fast niemand will mehr schwimmen. So haben diejenigen, denen der Wetterbericht weitgehend „piepegal“ ist, oft ein ganzes Schwimmerbecken für sich allein, um ihre Bahnen zu ziehen. Allerdings ist dies ein Luxus, der kostet. Denn das Bürgerbad wird durch die Stadt Fröndenberg subventioniert, durch ehrenamtliche Kräfte in Betrieb gehalten und ist auf jeden Euro Eintrittsgeld angewiesen.

Wer jetzt noch auf ein phantastisches Azorenhoch in den nächsten Wochen wartet, um dann die Badesachen zu packen, kann in unseren Breiten schnell enttäuscht werden: Denn das Sommerwetter, wie wir es kennen, ist eben typisch: Wechselhaft mit eingestreuten heissen Tagen. Als Verbraucher, Steuerzahler und Badbesucher sollten wir es uns klarmachen: Freibäder gehören zum Freizeitspass. Angesichts knapper kommunaler Kassen wird der wirtschaftliche Druck auf die Freibäder bei schlechten Umsätzen natürlich größer.

(http://freibad-dellwig.de/index.php?id=9)

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