Das schnöde Ende einer Causa

Unna. „Sie sagt Wiedersehen wie ihr Dasein es verriet
Die Causa beendet ihre Causa
Das kurzfristige Fraktionsmitglied Barbara Risadelli hat mit sofortiger Wirkung die Mitgliedschaft in der SPD-Fraktion aufgekündigt. Mit einem Schreiben an Bürgermeister Werner Kolter, das gekürzt auch an Fraktionschef Volker König ging, verließ sie die SPD-Fraktion, und kündigte gleichzeitig an, ihren Sitz im Rat nicht verlassen zu wollen.“

Mit dürren Worten verkündet die SPD-Fraktion das Ende von Barbara Risadellis kommunalpolitischer Aktivität im Unnaer Rat. Gemeinsam mit dem Ex-Piraten Christoph Tetzner und dem besonders frei gewählten Jörg Hißnauer wären die Freien schon wieder in der Lage, Fraktionsstatus zu erlangen. Sie könnten aber auch mit aller Kraft dazu beitragen, kommunale Wahlen in Unna an den Rand der Absurdität zu treten, indem man ihnen die Wertigkeit gäbe, die jede einzelne Person darstellt.

Barbara Risadelli: deren Qualitäten darin bestehen, dass sie sich zu nichts politisch Wesentlichem äußert. Christoph Tetzner, der sich gern mal zu Dingen äußert, von denen er bei der zukünftigen Partei – zuletzt war das politische Zielgebiet die LINKE – Ahnung erlangen will. Jörg Hißnauer, der gutbürgerliche Geist, auf den mancher achtet, aber niemand hört. Das wäre eine grandiose Mischung.

Aber lassen wir die Spekulationen, wir werden ja sehen, was bei dem ganzen Gemisch heraus kommen wird. Rundblickende Äußerungen gibt es natürlich auch. Ich warte noch auf Weitsichtes.

2 comments for “Das schnöde Ende einer Causa

  1. Helmut Brune
    13. Juli 2017 at 13:26

    Die Wertigkeit der genannten Personen sollte man nicht unterschätzen. Die ganze Stadt spricht Schande von der jetzigen, politischen Situation und die Damen und Herren, die momentan am Ruder sitzen, wahren ihr dickes Fell und machen ihr Ding. Meines Wissens ist Demokratie etwas völlig Anderes als Autokratie. Wie auch immer, der Wähler wird entscheiden.

    • 13. Juli 2017 at 13:43

      Ich stelle ja mit Genugtuung fest, dass sie auch mal etwas lesen, was sie inhaltlich herausfordert. Ich kann sie ja nur ermuntern, häufiger dieses Wagnis zu unternehmen. Ansonsten pflege ich weiterhin meine Vorliebe, weder die „Causa“, noch Herrn Tetzner, noch alle ihn Umgebende auch fürderhin unmöglich zu finden.

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