Das östliche Revier, wie Heinrich Peuckmann es kennt

, geb. 1949 in Kamen. Besuch des Aufbaugymnasiums in Unna, Abitur 1968. Viele Jahre lang Lehrer am Gymnasium in Bergkamen. Daneben rege Schreibtätigkeit. Inzwischen fast 50 Einzelpublikationen: Romane, Erzähl- und Gedichtbände, Kinder- und Jugendbücher. Zuletzt erschienen der Ruhrgebietsroman „Saitenwechsel“ und der Krimi „Angonoka“, der sich mit den üblen Machenschaften der Tiermafia auseinandersetzt. Peuckmann hat auch einen Roman geschrieben, der in Unna spielt, weil er sich dieser Stadt sein Schulzeiten verbunden fühlt. „Heimkehr“ heißt der Roman, der einen Soziologieprofessor für einen Vortrag nach vielen Jahren zurück in seine Heimatstadt Unna führt, wo er ermordet wird. Gelegentlich fliegt Peuckmann nach China und hält an Universitäten in Shanghai und Xi´an Vorträge über deutsche Literatur vor chinesischen Germanistikstudenten. Inzwischen kennt er sich dort so gut aus, dass er über China geschrieben hat, unter anderem den Liebesroman „Rückkehr nach Shanghai“.
Peuckmann ist Mitglied im Schriftstellerverband, in der Krimiautorenvereinigung „Das Syndikat“ und im PEN-Zentrum Deutschland, in dem er vor einem Jahr ins Präsidium gewählt wurde.

„Nicht die Macht der Steine“ heißt der neue Gedichtband von Heinrich Peuckmann, in dem er, oft in der Form von Erzählgedichten, mit der Region des östlichen Ruhrgebiets auseinandersetzt. Heinrich Peuckmann entstammt einer Bergmannsfamilie, deshalb ist es oft der Blick auf die alltäglichen Sorgen der Menschen in seinem Umfeld, der ihn bewegt. Orte, die man kennt, Menschen, die Heinrich Peuckmann kannte, werden in diesen Gedichten dargestellt. Der Leser wird so manches darin entdecken, das er längst kennt, aber so, wie Heinrich Peuckmann es darstellt, noch nie gesehen hat. Es sind berührende Gedichte, die unserer Region ein literarisches Denkmal setzen.

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