Ich kann zumindest den BVB im Pokal live sehen

Als er den Kaktus entdeckte, wurde Winni an den Vattatach erinnert. – Fotos: Winfrid Parkinson

Unna/Toscana. Warum eigentlich weg? Das Wetter ist, wie wenn man durch Pisa spazierte. Die Fahnenschwinger sind in Unna. Wenn man ordentlich sucht, kann man speisen, als sei man Gott in der Toscana, und natürlich auch bei köstlichem Wein. Und zum Abschluss einen frischen Limoncello, als Krönung auf der Zunge – was könnte Mensch mehr wollen?

Trotz solcher nahe liegenden Freuden zog es dieser wunderbaren Tage meinen Freund Winfrid Parkinson ins kulinarische Mutterland, und er zog es vor toskanisch original zu sich zu nehmen. Aber während ich zittere und mit guten Freunden dem Endspiel in Berlin entgegen zittere ist der „Parker“, wie ihn viele gern nennen, ohnehin weit weg von der westfälischen Heimat und in München nur wenige Autostunden entfernt von den Genüssen, die mühsam erst nach Unna gekarrt werden mussten.

Er und seine Liebste haben es allenfalls Katzenspringend bis zur wunderschönen Urlaubsregion im oberen Stiefel. Und sie genießen dort nach Kräften die Landschaft, die Gastlichkeit der Menschen und alles Knorrige, was Treibhölzern an Land gespült wird. Und weil er fotografisch gern konserviert, was ihm vor die wachen Augen kommt, schickte er Urlaubsgrüße, was mich freute – Gruß auch an Günter Luhmann. Schöne gemeinsame Tage in Waldbröl.

Einen Vorteil genießen Günter und ich heute Abend aber noch – wir können live erleben, wie der BVB heute den Pokal holt (hoffentlich!!) Der „Parker“ kann das bestenfalls am Radio erfahren. Aber da sich trotz der Dortmunder Herkunft seine BVB-Fanschaft in überschaubaren Grenzen hält, wird er lieber ein Glas Brunello genießen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.