20 Jahre Jona-Haus – Förderverein veröffentlicht Festschrift zum runden Geburtstag am 25. Juni

Vor dem Bau des Jona-Hauses fanden Gottesdienste und Treffen der Gemeindegruppen in einem Flachdachbau an der Eichenstraße statt. An der südöstlichen Seite befand sich auf einem Betonsockel ein Glockenstuhl. – Foto: Kirchenkreis

Unna. Die Evangelische Kirchengemeinde Unna feiert am 25. Juni einen runden Geburtstag: Das Jona-Haus in der Gartenvorstadt wird 20 Jahre alt. Das Gemeindezentrum dient seit 1997 nicht nur als Gottesdienststätte und Versammlungsraum für zahlreiche Gruppen, sondern bietet auch den Kindern und Jugendlichen des Stadtteils eine Anlaufstelle. Während sich Chöre und Musikgruppen zu Proben, Altenkreis-, Frauenhilfe-, Kindergarten- und Konfirmanden-Gruppen im Obergeschoss treffen, hat die Jugend ihre Räume im Untergeschoss. Heute ist das Gebäude aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken und u.a. mit den Kirchenfenstern von Künstler Wilhelm Buschulte zum Kunstraum geworden.

Bereits 1994 begann die Geschichte des Jona-Hauses, als 20 Gemeindeglieder zusammen mit Pfarrer Heimo Elliger einen Förderverein für das künftige Gemeindezentrum gründeten. Am 15. September 1995 erfolgte der erste Spatenstich und am 21. Januar 1996 wurde unter Anwesenheit des Superintendenten Alfred Buß der Grundstein gelegt. Das Richtfest folgte am 12. April 1996 und am 19. Januar 1997 konnte Präses Manfred Sorg das neue Gemeindezentrum einweihen.

Die ganze Geschichte zum Jona-Haus ist jetzt in einer Festschrift erschienen. Bereits Anfang vergangenen Jahres haben Ilona Brenke, Ernst Kunterding, Marcus Staender und Karl Thorwarth vom Verein zur Förderung des evangelischen Gemeindezentrums Unna-Gartenvorstadt mit der Arbeit begonnen. Sie haben die Geschichte und Chronik des Hauses zusammen getragen, Bilder und Impressionen gesammelt und stellen in der Festschrift auch die Gruppen und Nutzer des Gemeindezentrums mit ihrer Arbeit vor. Natürlich ist ein Artikel auch dem Künstler Wilhelm Buschulte gewidmet, der mit seinen Werken den Kirchraum zum Kunstraum werden ließ. Zwischen 2001 und 2007 wurden die vier Fenster von Buschulte geplant und eingebaut. Entstanden sind das Jona-Fenster, das Tauf-Fenster, das Abendmahl-Fenster und das Auferstehungs-Fenster.

Viele weitere Artikel ergänzen die Festschrift, die auch zum Jubiläum am 25. Juni im Jona-Haus ausliegt. Gefeiert wird das 20-jährige Bestehen ab 10 Uhr mit einem Gottesdienst, im Anschluss bleibt Zeit, das Haus mit all seinen Einrichtungen näher kennen zu lernen bzw. die Geschichte anhand einer Bilderausstellung zu betrachten. Auch für Musik, Führungen und das leibliche Wohl ist gesorgt.

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