„Ich wollte mir anschauen, wie Kinder- und Jugendpolitik auf der großen Bühne abläuft“

Unna. Zwischen dem 5. und 7. Mai ludt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zu den JugendPolitikTagen nach Berlin ein. Insgesamt 450 Jugendliche wurden drei Tage lang schwerpunktartig über den intensiv mit dem 15. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung befasst. Mit dabei war auch Lilith Standop als Vorsitzende des Kinder- und Jugendrates engagiert. Sie ist seit Jahren für die Jugendpolitik in Unna – im Einsatz, und den wollte sie auch in Berlin zeigen.

Lilith Standop – Foto: Stadt Unna

Besonders fokussierte sie sich in den anstehenden Arbeitsgruppen auf die Themen Bildungs- und Chancengleichheit und Transnationalität. „Ich halte dies für sehr wichtige Themen im Jugendbereich. Ich bin gespannt, was mit unseren Ergebnissen passiert und hoffe, dass sie an höherer Stelle in die Politik getragen werden.“ Das Ziel für ihre Reise ist klar: einen möglichst großen Einfluss auf die Entscheidungen in Berlin nehmen. „Aber natürlich freue ich mich auch auf den fachlichen Austausch mit den zahlreichen anderen Teilnehmern.“

Der Dialog über Jugendpolitik ist auch fester Bestandteil ihres Alltags. Neben ihrem Studium der Sozialen Arbeit in Münster ist sie im Studierendenparlament aktiv und sucht als Betreuerin bei Kinder- und Jugendfreizeiten immer wieder das Gespräch über Jugendpolitik. „Wenn Kinder und Jugendliche sich nicht politisch bilden, wissen sie gar nicht um die vielen Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen und die eigenen Forderungen laut zu machen. Es ist aber auch ganz klar, dass sie dabei an die Hand genommen und unterstützt werden müssen“, betont sie die Rolle der Schulen.

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