Mit dem lyrischen Titel „Zukunftspfade für unsere Stadt“ macht der SPD-Ortsverein Königsborn-Alteheide auf den Ausbau des Radverkehrs aufmerksam

Ein „Lichtband“ soll Gäste aus dem nördlichen Stadtteil hin zu den kulterellen Zentren der Stadt führen.

Unna. Die Planungen zum Radschnellweg RS1 nehmen zunehmend Fahrt auf. Experten sehen in diesem Projekt nicht nur ein Vorzeigeprojekt für den Fahrradverkehr in NRW und insbesondere Berufspendler, sondern auch einen weiteren wichtigen Baustein, um mit der radtouristischen Anbindung eine weitere Attraktivitätssteigerung für die Metropole Ruhr zu generieren. Das heißt: Im RS 1 liegt erhebliches Potenzial. Das wollen wir heben und zu konkreten Chancen für den Stadtteil Königsborn aber auch die Kreisstadt Unna insgesamt ummünzen.

Hier der Antrag:

Der SPD-Ortsverein Königsborn-Alteheide stellt folgenden Bürgerantrag:
1. Die Planungen zum „RS1“ werden durch die Verwaltung weiter vorangetrieben, Anliegerinnen und Anlieger werden sukzessive in den Erarbeitungsprozess eingebunden und für den Lückenschluss zwischen Bahnhof Königsborn und Beginn Alleenradweg/Hammer Straße sollen entsprechende Planungen erarbeitet sowie – falls möglich – Fördermittel (ggf. aus RS1-Zusammenhang) beantragt werden.
2. Der Bahnhof Königsborn wird zum integrierten Knotenpunkt im Stadtteil

  • a) Die Verwaltung wird beauftragt, die Prüfung einer „Radraststätte Bahnhof Königsborn“ auf den Weg zu bringen. Hierbei soll Augenmerk auf den zu schaffenden Radwegeknotenpunkt, eine Abstell- und Wartungsmöglichkeit (Radstation) sowie ein wie auch immer geartetes gastronomisches Angebot gelegt werden.
  • b) Die Verwaltung wird beauftragt, ergänzend die Realisierung eines Stadtteilzentrums auf dem Bahnhofsareal zu prüfen und die bessere Anbindung zum Königsborner Norden zu prüfen. Das Zentrum soll den Gedanken des Stadtteilzentrums, das im Integrierten Handlungskonzept Königsborn Süd-Ost für das Gelände Salzwiese angedacht war, ersetzen.
  • 3. Die Verwaltung wird gebeten, die Umwandlung der Platanenallee in eine Fahrradstraße zu prüfen, wobei die einseitige Befahrbarkeit durch den Kraftfahrzeugverkehr jedenfalls mitgedacht werden sollte.
    4. Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für ein Lichtband (-verbindung) zwischen dem Zentrum für Internationale Lichtkunst und dem Bahnhof Königsborn zu schaffen, um die fahrradweise Anbindung an die Innenstadt attraktiver zu gestalten sowie die Verbindung zum Radknotenpunkt Königsborner Bahnhof gerade für Radtouristen herzustellen.

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