Integration und Teilhabe am Arbeitsmarkt: Informationsbesuch über Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen bei der DasDies Service GmbH

Foto: Die Delegation der G.I.B und der Regionalagentur Westfälisches Ruhrgebiet vor dem Firmengelände der DasDies Service GmbH in Kamen.

Kreis Unna. In Nordrhein-Westfalen gibt es gegenwärtig 251 Integrationsunternehmen mit mehr als 2.700 Arbeitsplätzen für Menschen mit Handicap. Integrationsunternehmen und -abteilungen sind in unterschiedlichen Branchen aktiv. Das Spektrum reicht von sozialen Dienstleistungen über Industrie, Handel, Handwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe, Gebäudereinigung, Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau bis hin zu Multimedia- und IT-Firmen. Einen wesentlichen Anteil an den Beschäftigungen hat dabei auch das westfälische Ruhrgebiet.

Um sich vor Ort über die Arbeit und die konkrete Umsetzung zu informieren, haben die landeseigene Beratungsgesellschaft G.I.B und die Regionalagentur Westfälisches Ruhrgebiet verschiedene Integrationsunternehmen in Hamm, Dortmund und die DasDies Service GmbH in Kamen besucht.

Im Vordergrund stand die Frage: „Was sind überhaupt die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration von Menschen mit Handicap und welche Dienstleistungen werden angeboten?“

Die DasDies Service GmbH, eine Tochter der AWO Unterbezirk Unna, mit einer über 15-jährigen Firmengeschichte, stellte ihre Betriebe und Dienstleistungen vor. Geschäftsführer Maciej Kozlowski begrüßte die große Delegation und stellte das Unternehmen vor, dass heute 120 Mitarbeitende hat. Als Mann der ersten Stunden konnte Maciej Kozlowski von den Schwierigkeiten und Herausforderungen berichten, mit denen ein Integrationsunternehmen auch zu kämpfen hat. „Wir begegnen den Menschen mit Offenheit und schauen genau, welche Aufgabe sinnvoll ist und zur Person passt. Vor allem stellen wir sicher, dass die Mitarbeitenden individuell begleitet und gefördert werden.“, benennt Maciej Kozlowski die Hauptgründe für den Erfolg der DasDies Service GmbH.

„Ein gelungener, informativer und aufklärender Tag für alle Beteiligten“, so gab Ulla Böcker von der G.I.B. das Feedback der Teilnehmenden wieder und bedankte sich bei allen Beteiligten für das Engagement.

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