Stellungnahme der SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Anja Kolar zum Rücktritt von Philipp Kaczmarek

Unnas Juso-Vorsitzender Philipp Kaczmarek – Foto: privat

„Ich bedaure den Rücktritt von Philipp Kaczmarek ausdrücklich. Philipp ist als junger Politiker dieser Stadt und über die Stadtgrenzen hinaus überall anerkannt und akzeptiert und hat auch als Ortsvereinsvorsitzender gute Arbeit geleistet. Er hat Bärbel Risadelli im Ratsmandat unterstützt, in Bezug auf die Besetzung des Ortsvorsteheramts vertritt er jedoch eine andere Meinung.

Die Stadtverbandsvorsitzende und ihr Vorstand stehen geschlossen hinter dem Juso und Ortsvereinsvorsitzenden Philipp Kaczmarek, der über Jahre hinweg eine loyale und sehr gute und vor allem sehr politische Arbeit für die Jusos und auch im Stadtverband geleistet hat und hoffentlich auch weiterhin leisten wird. Auch in seinem Ortsverein ging es ihm darum, die politische Arbeit nach vorne zu bringen und nicht in einen Rachefeldzug rund um die „Causa“ einzusteigen. Dies scheint von der Mehrheit im Ortsverein nicht so gesehen zu werden, ganz im Gegenteil wird ihm nachgesagt, er würde vom Stadtverband instrumentalisiert um Bärbel Risadelli als Ortsvorsteherin zu verhindern.

Der Stadtverband distanziert sich vehement von solchen Unterstellungen gegenüber dem Juso-Vorsitzenden und begrüßt ausdrücklich die weiterhin gute Zusammenarbeit mit Philipp Kaczmarek.

Enttäuschend ist hierbei nicht nur aus Sicht einer Partei, sondern auch menschlich, wie man junge, an Politik interessierte Menschen, und da kann die SPD in Unna auf ein großes Potential zurückgreifen, so auflaufen lassen kann, nur um eigene Interessen in den Vordergrund zu stellen.

Die SPD in Unna wird sich in den nächsten Jahren personell (altersbedingt) neu aufstellen müssen und darum kann man nur junge Menschen, die gewillt sind politische Verantwortung zu übernehmen, unterstützen. Wem es hierbei nur um persönliche Interessen geht und öffentlich deutlich sagt, dass dieser Ortsverein keinen Landtags- und Bundestagswahlkampf machen will, also weder für die gewählten Kandidaten bis hin zu Martin Schulz noch für die Partei, der muss sich die Frage gefallen lassen, warum er/sie dann noch dieser Partei angehört!

Der Stadtverband arbeitet seit September ernsthaft und äußerst erfolgreich daran, sich und die Politik in Unna neu aufzustellen und zu gestalten. Alle, die daran mitarbeiten wollen, sind herzlich eingeladen. Da sind alle aufgerufen, sich konstruktiv zu beteiligen. Auch im Sinne erfolgreicher Bundestags- und Landtagswahlkämpfe.

Die SPD hat eine überzeugende Programmatik, ist auch in Unna in ihren Ursprüngen von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität verwurzelt und sie weiß überzeugende Kandidaten und Genossen sowohl in Unna als auch auf Landes- und Bundesebene in ihren Reihen.“

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