Zwei gute Frauen und ein klasse Kandidat

Zwei Frauen, die sich gut verstehen: Anja Kolar und Hannelore Kraft.

Unna/Schwerte. Der politische Aschermittwoch in Schwerte, Anja Kolar war dabei und viele andere aus dem Stadtverband. Sie alle erlebten einen Kanzlerkandidaten in Höchstform. Martin Schulz traf den richtigen sozialdemokratischen Ton. Jeder konnte am Ende der Schulz’schen Rede miterleben, was es heißt, wenn ein Saal ins kochen gerät.

In seinem Sinne sei es, mehr Gerechtigkeit für eine Gesellschaft zu schaffen, die nicht mehr an Gerechtigkeit glauben kann. Sein erklärtes Ziel sei es, diese neue Gerechtigkeit immer wieder neu erfinden zu wollen. Einen gesellschaftlichen Prozess in diese Richtung in Bewegung zu halten und abzuarbeiten. Martin Schulz fällt es schwer, sich mit Schlagworten zu begnügen. Die, die das tun, sind zahlreich genug, wie die AfD nachweise. Deren unseliges Treiben stellte Martin Schulz in eine Ecke der „Schande“.

Seine eingängige Formel lautete: „Gerechtigkeit beginnt mit dem Respekt!“ Und der überfüllte Freischützsaal geriet schier ins jakobinische Bersten, als er die sozialdemokratische Kernaufgabe der vergangenen 153 Jahre beschrieb. Den Menschen das sichere Gefühl zu geben, dass ihr Staat sie beschützt, dass die SPD stets daran arbeitet, ihre Verhältnisse immer ein wenig besser zu machen und darum bat er einen jubelden Saal um Unterstützung.

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