Vortrag zur Geschichte der Arbeiterbewegung in Westfalen

Kultur und Industriegeschichte, das passt zu Unna.

Unna. Mit Karl Ditt kommt am 22. Februar ein ausgewiesener Kenner auf dem Gebiet der Geschichte der Arbeiterbewegung nach Unna. Sein Vortrag mit dem Titel „Eine Hochburg der Arbeiterbewegung? Sozialdemokratische und gewerkschaftliche Vereine in Westfalen im 19. Jahrhundert“ ist Teil des Begleitprogramms der aktuellen Sonderausstellung „Sänger, Turner, Schützen. Vereinswesen in Unna 1777 bis 1933“ im Hellweg-Museum Unna.

Der Referent behandelt den Aufstieg der sozialistischen Arbeiterbewegung und geht dabei der Frage nach, ob sich Westfalen zu einer Hochburg der Arbeiterbewegung entwickelte. Schließlich zählte die Region zu Beginn des 20. Jahrhunderts neben Sachsen und dem Rheinland zu den höchstindustrialisierten Räumen des Deutschen Reiches.

Zur Beantwortung dieser Frage geht der Vortrag vor dem Hintergrund der industriellen Entwicklung auf die Politik des Staates, die Rolle von liberalem Bürgertum und Arbeiterbewegung, sowie auf konfessionelle Einflüsse ein.

PD Dr. Karl Ditt ist Historiker und hat sich im Zuge seiner Forschungen intensiv mit den Themen Industrialisierung, Arbeiterschaft und Arbeiterbewegung auseinandergesetzt. Bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2015 arbeitete er als Referent am LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Münster. Der Vortrag findet am 22. Februar 2017 im Nicolaihaus Unna statt und beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen:

Dr. Beate Olmer
Hellweg-Museum Unna
Burgstraße 8
59423 Unna
Telefon 02303/256-445
www.unna.de
hellweg-museum@stadt-unna.de

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