Die Anwohner müssen wollen: Stockum und Hemmerde könnten lichtschnell surfen

Viel Resonanz für die Glasfaser-Info der Stadtwerke und der Ortsvorsteherin Anja Kolar. – Foto: SWU

Unna/Stockum/Hemmerde. Die Menschen in Unnas ländlichen Bereichen warten sehnlich auf die Breitbandkommunikation. Das zeigte der Informationsabend, zu dem die Stadtwerke Unna und die Ortsvorsteherin Anja Kolar am 1. Februar ins Stockumer Bürgerhaus eingeladen hatten. Rund 50 Interessenten füllten den Saal, um sich über die Chancen eines Glasfaseranschlusses informieren zu lassen.

Die Stadtwerke Unna treiben in den dörflichen Gebieten, wo die Bewohner unter lahmem Internet leiden, die Infrastruktur voran: Von Massen bis nach Hemmerde haben sie leistungsstarke Glasfaserstrecken gezogen, die Breitbandanschlüsse mit technisch fast unbegrenzter Geschwindigkeit für Internet, Telefonie und TV möglich machen. Das kommunale Unternehmen sehe sich hier zum Ausbau dieser Infrastruktur verpflichtet, sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Schäpermeier. So haben die Stadtwerke nicht nur im Zentrum zahlreiche Gebiete an die Datenautobahn angeschlossen, sondern von Kessebüren über Billmerich bis Massen-Nord unterversorgte Gebiete mit den lichtschnellen Verbindungen versorgt. In Stockum ist das nicht einfach: Um von der zentralen Glasfaserstrecke die Adern bis zu den Häusern zu ziehen, wären rund 300.000 Euro zu investieren – für 78 Objekte „wird sich das nie rechnen, das macht normalerweise keiner“, erklärte Schäpermeier. Das Angebot, das das Energieunternehmen für Stockum ausgearbeitet hat: Wenn sich noch genügend Dörfler für einen Erdgas-Hausanschluss entscheiden, können die Stadtwerke beide Versorgungsleitungen parallel verlegen – und das Projekt ökonomisch vertreten. Über die Vorteile beider Netze informierten am Abend Karsten Pfützner, Abteilungsleiter für Kommunikationstechnik der Stadtwerke, und seine Kollegen Ulf Schimion, Abteilungsleiter in der Kundenbetreuung sowie der Leiter des Energieservice Frank Weiland.

Sie boten zudem an: Kunden, die bei den Stadtwerken zusätzlich Strom- und Gaslieferverträge abschließen oder abgeschlossen haben, erhalten noch Rabatte von 20 Prozent. Wenn sich mehrere Nachbarn für einen Anschluss entscheiden, sind bis zu 40 Prozent Rabatt möglich. Individuell werden die Angebot erstellt, Beratung vor Ort ist kostenlos, betonten Pfützner und Schimion. Wenn sich genügend Interessenten zum Glasfaser- und Erdgasanschluss entschließen, könnte Stockum schon binnen vier bis fünf Monaten lichtschnell surfen. Im benachbarten Hemmerde wird das noch einfacher: In den Neubaugebieten Auf dem Winkel und Gräfingschulte ist für die Bauherren der Glasfaseranschluss kostenlos.

Informationen zum Thema: www.sw-unna.de oder direkt bei

  • Karsten Pfützner
  • Tel.: 02303 2001-413
  • Fax: 02303 2001-155
  • karsten.pfuetzner@sw-unna.de
  • bzw. Ulf Schimion
  • Tel.: 02303 2001-186
  • Fax: 02303 2001-188
  • ulf.schimion@sw-unna.de
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