Hellweg-Realschüler zeigten das perfekte Gedenken an den Befreiungstag von Auschwitz

Zur Kranzniederlegung am Friedensstein gesellte sich diesmal eine Blumenspende aus den Händen aller Besucherinnen und Besucher des Gedenkstunde im Ratssaal. – Foto: Stadt Unna

Unna. Es war der 27. Januar 2017, in Thüringens Landtag wurde beschlossen, dass der dortige Fraktionsvorsitzende der AfD von der alljährlichen Gedenkfeier zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz ausgeschlossen wurde. In Unnas Ratssaal, war diese Maßnahme nicht nötig, sondern junge Menschen machten es dort eindringlich allen übeldenkenden ewig Gestrigen vor, wie man gescheites Gedenken im Sinne des jüngst verstorbenen Ex-Bundespräsidenten Roman Herzog praktiziert.

Die Arbeitsgemeinschaft „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der Hellweg-Realschule aus Massen, belegte unmissverständlich, wie junge Schülerinnen und Schüler unserer Stadt über Herrn Höcke denken und wie sie ihre Form der Gedenkkultur praktizieren. Und es gelang den Schülerinnen und Schülern wieder einmal die Sinne ihrer Zuhörerschaft so zu treffen, dass diese am Ende den Ratssaal sehr nachdenklich verließen – nicht ohne für sie bereitgestellte Rosen zu nehmen, dass diese in Gedenken an die zahlreichen Opfer des Nazi-Regimes vor dem Friedensstein in der Bürgerhalle niedergelegt wurden.

Die Hellweg-Schüler nahmen ihr zahlreiches Auditorium bewegt mit und schafften es einen weiteren Höhepunkt des Gedenkens an die großartigen Vorgänger zu reihen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.