Michaela Engelmeier stellt Strafanzeige gegen Höcke – O-ton „Vorwärts“: Höcke ist ein Nazi

Michaela Engelmeier

Berlin. Da platzte Michaela Engelmeier endgültig der Kragen. Angelegen des wiederholten und hartnäckig als unbelehrbar erwiesenen öffentlichen Auftrittes des Herrn Höcke in dessen Soziotop Dresden erstattete die Bundestagsabgeordete aus dem Bergischen Strafanzeige gegen den thüringer AfD Fraktionschef: wegen Volksverhetzung. Deutlich äußerte sich die sozialdemokratische Sportpolitikerin zur Person Höcke im Vorwärts-Interview: „Höcke ist ein Nazi. Und ich fordere die AFD auf, Höcke unverzüglich aus ihrer Partei zu entfernen.“

Eine super-spontane Aktion von SPD-Bundestagsabgeordneten, Fraktionsmitarbeitern und Mitarbeitern aus dem Willy-Brandt-Haus, die auch von unserer Arbeitsministerin Andrea Nahles unterstützt worden ist. Anlass war die Rede von AFD-Mann Björn Höcke, der dieses Mahnmal als Schandfleck bezeichnete. Als Sozialdemokraten und als Deutsche müssen und werden wir uns dieser Demagogie klar entgegenstellen. Michaela und ich waren gerne dabei, schreibt Michael Thews. – Foto: SPD

Spontan organisierte sie in der vergangenen Wochen ein Gedenken sozaldemokratischer Abgeordneter, Mitarbeiter und Mitdenker am Mahnmal für die Opfer des Holocaust, das Herr Höcke in seiner Demagogie – beifällig beklatscht von selbsternannten „Patrioten“ – als „ein Denkmal der Schande“ denunzierte. Unter den vielen Teilnehmenden an der „Topografie des Terrors“ auch ihr Freund Michael Thews und Ministerin Andrea Nahles. Sie alle wollten damit ausdrücken, dass sie den Ungeist der Inhalte des Herrn Höcke unterirdisch finden.

Wer die Relativierung des Holocaust gesellschaftsfähig machen will, dem muss deshalb sichtbar und mit aller Vehemenz widersprochen werden. Die braunen Verführer von der AfD macht man nicht klein, indem man sie totschweigt. So kommentierte die Frankfurter Rundschau. Michael Engelmeier handelt entsprechend und tritt dem hitlergrüßendem Herrn Höcke entschieden entgegen. Klar, so ist sie, die Schwägerin meines alten Freundes und WR-Kollegen Carsten Rüssel.

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