netzwerke – ein Gedicht von Karl Feldkamp

hautnah legt sich der feuchte schleier um mich
verschleppe verbote in engmaschigen netzen
und im beifang plastikgeschenke und gefälschte münzen

atembeschwerden verschaffen dem gedächtnis lücken
und freiheit ist eine des immerwährenden irrtums
übe seit jahren den aufrechten gedankengang

die offene gesellschaft ist geschlossen
um die fleischtöpfe hocken geborene vielfraße
und ein paar streng geheime allzeitveganer

auf zeitlosen baustellen haften
eltern für ihre kinder

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