Lina Frubrich steht dem Künstlerhaus Buschulte e. V. nur noch zeitweise zur Verfügung

von Wilhelm Buschulte jr.

Lina Frubrich (links) und Karl Thorwarth  vor dem Fenster "Abendmahl Christi" von 2007, im Jona-Haus - Foto: Ulrich Knies

Lina Frubrich (links) und Karl Thorwarth vor dem Fenster „Abendmahl Christi“ von 2007, im Jona-Haus – Foto: Ulrich Knies


Unna-Massen. Dass der erst im März 2015 gegründete Förderverein „Künstlerhaus Buschulte e. V.“ mittlerweile ein wichtiger Bestandteil der Unnaer Kulturszene geworden ist, ist neben dem Engagement des Vorstands und des Vereins im Wesentlichen dem organisatorischen Geschick von Lina Frubrich zu verdanken. Es war ein glücklicher Zufall, dass durch die Vermittlung von Frau Schleyerbach Frau Frubrich ihre Masterarbeit mit dem Titel „Der Umgang mit dem Nachlass Buschulte – Die Entstehung eines Künstlerhauses“ verfassen und mit dem Verein im Rahmen eines Werksvertrags die Ziele des Vereins in weiten Teilen wissenschaftlich abgesichert realisieren konnte.

So galt es, das künstlerische Erbe von Maria und Wilhelm Buschulte zu sichten, zu sichern, im Rahmen des Künstlerhauses der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und das von beiden gepflegte kulturelle Leben im Haus fortzusetzen. Neben der Inventarisierung der ca. 16.000 Werke, die Frau Frubrich begleitete, war sie wesentlich an der Vorbereitung von drei Ausstellungen, aber auch verschiedener Konzerte im Künstlerhaus im Rahmen von Ausstellungen sowie einer Konzertreihe in Zusammenarbeit mit Sara Buschulte beteiligt. Auch die von Frau Frubrich vermittelten Mal- und Zeichenkurse im Künstlerhaus mit Franka Burde, Gabi Kleipsties, Helge Sostwähner, Jutta Hellweg trafen auf großes Interesse und werden voraussichtlich weiterhin stattfinden.

Bedauerlicherweise wird nun Frau Frubrich ab dem 14. Dezember 2016 dem Förderverein nicht mehr mit voller Stelle zur Verfügung stehen, da sie in Leipzig eine Volontariatsstelle antreten wird. Frau Frubrich hat aber schon die Weichen für die Zukunft gestellt und wird dem Verein auch weiterhin, soweit ihre Arbeit in Leipzig dies zulässt, zur Seite stehen.

Für ihr außergewöhnliches Engagement, ihre Identifikation mit dem Projekt und die Zusage weitere Unterstützung gilt Frau Lina Frubrich ein herzlicher Dank.

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