Kunst im Zeichen des Lichts – die Nacht der Lichtkunst lässt die ganze Region leuchten

Copyright “Helle Kammer” von Kazuo Katase: - Foto: Oskar Neubauer

Copyright “Helle Kammer” von Kazuo Katase: – Foto: Oskar Neubauer

Unna. Die „Nacht der Lichtkunst“ am Samstag, 26. November 2016, stellt die Lichtkunstinstallationen der Hellweg-Region erstmals in den Mittelpunkt einer Aktions-Nacht. Diese Nacht der Lichtkunst hält ab 17 Uhr zahlreiche Aktionen rund um die Lichtkunst in den Städten und Gemeinden Ahlen, Bergkamen, Bönen, Hamm, Lippstadt, Lünen, Schwerte, Soest und Unna bereit. Insgesamt umfasst das Projekt HELLWEG – ein LICHTWEG 40 Werke der Lichtkunst, die in dieser erstmals durchgeführten langen Nacht die „Hauptakteure“ sind. Neben den einzelnen Programmpunkten vor Ort gehören auch verschiedene Lichtreisen zum Angebot, die den Parcours der einzelnen Lichtkunstwerke und die verschiedenen Programmpunkte verbinden und in denen der Besucher so unter fachkundiger Leitung die Lichtkunstwerke gleich zweier oder mehrerer Städte „erfahren“ kann.
Copyright: studio Morellet

Copyright: studio Morellet

Insgesamt finden neun Lichtreisen statt, eine davon für Familien. Vorträge und Führungen zu ausgewählten Lichtkunstwerken im öffentlichen Raum, eine Dämmerungsführung in den Skyspace von James Turrell, der Besuch der Sonderausstellung „Morellet“, eines der bedeutendsten Vertreter der Abstraktion und des Minimalismus. Shuttlebusse führen auf die Bergehalde „Großes Holz“ in Bergkamen, von wo aus man nicht nur einen nächtlichen Blick über die Region genießen, sondern vor allem die Lichtkunstinstallation „IMPULS-Bergkamen“ der Brüder Maik und Dirk Löbbert von Nahem sehen kann. Lippstadt entführt den Besucher entlang der Lichtpromenade, während Hamm mit den „Brücken“ im Licht fasziniert.

Das Kunstmuseum Ahlen führt wiederum mit seiner Lichtkunstinstallation „Kaskade“ eine kurze spielerische Animationssequenz vor. Zum Verweilen lädt das Ruhrplateau hinter der Rohrmeisterei Schwerte mit dem puristischen Kunstwerk von Kazuo Katase und der scheinbar verspielten Installation von Rosemarie Trockel, Tochter der Stadt, ein. Soest verknüpft in seinen Lichtkunstwerken Historie und Neuzeit. Und in Bönen geht es hoch hinauf in die obere Etage des Förderturms der stillgelegten Zeche Königsborn III/IV, dessen Außenkanten mit gelben Lichtlinien des Lichtkünstlers Mischa Kuball markiert sind. Hoch hinaus geht es ebenfalls in Lünen, und zwar in die 14. Etage des Rathauses, von der man die Lichtkunstobjekte in der Stadt Lünen überschauen kann und die sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Vorträge, temporäre Lichtkunstinstallationen, eine Licht-Tanz-Performance sowie Mitmachaktionen für Kinder runden das Programm ab.

Es gibt Spielorte-Tickets zum Besuch einzelner Angebote und Tickets für die verschiedenen Lichtreisen, die in den Vorverkaufsstellen der jeweiligen Städte zu erwerben sind oder über den i-Punkt-Unna im Zentrum für Information und Bildung, Tel. 02303/103-777. Weitere Infos: www.hellweg-ein-lichtweg.de

Projektleitung: Projektbüro HELLWEG – ein LICHTWEG
Kontakt: Projektbüro HELLWEG – ein LICHTWEG und Kreisstadt Unna, Bereich Kultur, Lindenplatz 1, 59423 Unna,
Infos: Sigrun Krauß, 02303/10 37 20,
Email: sigrun.krauss@stadt-unna.de (verantwortlich), Sina Ziegler, 02303/10 37 26, Email: sina.ziegler@stadt-unna.de

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