Das Grauen kam vor 78 Jahren in die Stadt: 9. November, ein Datum des Gedenkens, das nie vergessen werden darf

Rabbinerin Natalia Verzhbovska sprach über das moder, liberale Sein als Mensch jüdischen Glaubens. Nach vorn gerichtete Worte, die eine weltoffene Art des jüdischen Denkens spiegeln. - Foto: Sebastian Schmidt

Rabbinerin Natalia Verzhbovska sprach über das moder, liberale Sein als Mensch jüdischen Glaubens. Nach vorn gerichtete Worte, die eine weltoffene Art des jüdischen Denkens spiegeln. – Foto: Sebastian Schmidt

Unna. Ein Gedenken, dessen schlimme Inhalte nie vergessen werden dürfen: Am 9. November jährt sich zum 78. Mal der Tag des Novemberpogroms von 1938. Ein verheerendes Datum in der Geschichte, verheerend auch für unsere Stadt. Wir haben in Unna eine wunderbare Kultur des Gedenkens. Der kommen wir auch in diesem 78. Jahr der unseligen Wiederkehr nach.

Aus diesem Anlass wird Bürgermeister Werner Kolter zur Erinnerung und Mahnung am Denkmal für die jüdischen Opfer des Naziregimes in Unna (Beethovenring / Ecke Massener Straße) am Mittwoch, 9. November 2016, um 18 Uhr einen Kranz niederlegen.

Im Anschluss an die Kranzniederlegung lädt der Freundeskreis der jüdischen Gemeinde für den Kreis Unna um 19 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung in das Zentrum für Information und Bildung ein. Die Rabbinerin Natalia Verzhbovska wird ein Grußwort halten, außerdem soll die im August stattgefundene Reinigung der Stolpersteine in Unna durch Mitglieder der Jusos vorgestellt werden. Die Musiker der Gruppe “Gute Fraynd” werden die Veranstaltung musikalisch begleiten.

Zu beiden Terminen sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich und möglichst zahlreich eingeladen.

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