Im Kreis ist die Rettungs-App in der Leitstelle freigeschaltet und ab sofort aktiv

Landrat Michael Makiolla (Mitte) startete die Rettungs-App. Neben ihm rechts der Leitstellenchef  Jens Bongers . - Foto: Constanze Rauert

Landrat Michael Makiolla (Mitte) startete die Rettungs-App. Neben ihm rechts der Leitstellenchef Jens Bongers . – Foto: Constanze Rauert

Kreis Unna. Alles passt: Die Schnittstelle zur Leitstellentechnik steht, der Probebetrieb war erfolgreich, die Ersthelfer und die Disponenten in der Rettungsleitstelle sind geschult: Deshalb kann die Rettungs-App des Kreises Unna am 10. Oktober als erste im Ruhrgebiet offiziell an den Start gehen.

Die Alarmierung der ebenso freiwilligen wie fachkundigen Ersthelfer erfolgt über eine passwortgeschützte Smartphone-App. Veranlasst, gesteuert und koordiniert werden die Einsätze durch die Disponenten in der Rettungsleitstelle des Kreises Unna.

Für den Start der Rettungs-App drückte Landrat Michael Makiolla nicht nur auf den ebenso berühmten wie symbolischen „roten Knopf“. Mit einer beispielhaften (Probe-)Alarmierung wurde Vertretern von Verwaltung, Politik und Feuerwehr eindrucksvoll demonstriert, wie die von einem Disponenten der Rettungsleitstelle nach einem Notruf in Gang gesetzte Rettungskette funktioniert.

Mit der Einführung der Rettungs-App kann die Rettungsleitstelle aktuell auf rund 300 freiwillige geschulte Ersthelfer zurückgreifen und via Smartphone-App eine einfache, im Zweifelsfall lebensrettende Idee umsetzen.

Schnelle Hilfe von nebenan kann Leben retten

Partner des Kreises bei der Einführung und Schulung der Ersthelfer ist der Verein „Mobile Retter e.V.“ Mittee Landrat Michael Makiolla ganz rechts Leitstellenchef Jens Bongers. Foto: Constanze Rauert - Kreis Unna

Partner des Kreises bei der Einführung und Schulung der Ersthelfer ist der Verein „Mobile Retter e.V.“ Mittee Landrat Michael Makiolla ganz rechts Leitstellenchef Jens Bongers. Foto: Constanze Rauert – Kreis Unna


Konkret geht es um schnelle Hilfe von nebenan. Fachlich kundige Ersthelfer werden von der Leitstelle über einen Notfall in ihrer Nähe informiert und überbrücken – so sie sich denn einsatzbereit melden – die ersten Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch Erste Hilfe wie eine Herzdruckmassage. Hintergrund der Initiative ist die Erkenntnis, dass gerade bei einem Kreislaufstillstand jede Sekunde zählt.

Partner des Kreises bei der Einführung und Schulung der Ersthelfer ist der Verein „Mobile Retter e.V.“, über deren Internetseite sich auch noch weitere Ersthelfer melden können (www.mobile-retter.de).

Freiwillige Ersthelfer weiter willkommen

Geeignet für den ausdrücklich freiwilligen Rettungseinsatz per Smartphone-App sind Menschen, die eine berufliche Qualifikation mitbringen wie z.B. Krankenpflegekräfte, Feuerwehrleute, Arzthelfer, Rettungssanitäter, Rettungsschwimmer, Polizisten oder Ärzte.

Constanze Rauert

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