Mit „Mehrgenerationen-Wohnprojekten“ in der Vorreiter-Rolle – Richtkrone schmückt seit das „jüngste Kind“ der UKBS

Gern nahmen die künftigen Mieter die Einladung der UKBS an, einen Rundgang durch den Rohbau zu unternehmen, um sich schon jetzt ein Bild von ihren künftigen Wohnungen zu verschaffen.  - Fotos Egbert Teimann

Gern nahmen die künftigen Mieter die Einladung der UKBS an, einen Rundgang durch den Rohbau zu unternehmen, um sich schon jetzt ein Bild von ihren künftigen Wohnungen zu verschaffen.
– Fotos Egbert Teimann


von Egbert Teimann


Unna. Neue Wohnformen sind derzeit in aller Munde. Dem gesellschaftlichen Trend folgend, geht es dabei vor allem darum, Jung und Alt ein gemeinschaftliches Zuhause zu bieten. Für Unna nimmt dabei die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) eine Vorreiterrolle ein, wie es Aufsichtsratsvorsitzender Theodor Rieke formulierte. Das kommunale Wohnungsunternehmen konnte nach dem ersten „Mehrgenerationen-Wohnprojekt“ an der Effertzstraße in Königsborn nunmehr am Freitagmittag für ein zweites Vorhaben dieser Art an der Weberstraße, für ihr „jüngstes Kind“ also, die Richtkrone aufziehen.

Dieses geschehe nur neun Monate nach der Grundsteinlegung, sagte Rieke und sah in den Mehrgenerationen-Projekten einen „willkommenen Wohnstil für die Zukunft“; denn die Menschen wollten heute nicht mehr isoliert, sondern in der Gemeinschaft leben. Das Projekt mit Familien, Singles und Senioren unter einem Dach biete dabei die besten Voraussetzungen.

Er bedankte sich beim Architekten Martin Kolander und den am Bau beteiligten Handwerkern und Firmen sowie der Stadt Unna als Baugenehmigungsbehörde. Lobende Worte fand Theo Rieke für den Einsatz der Wohnprojekt-Entwicklerin Dipl.-Ing. Birgit Pohlmann sowie für den Verein „Neue Wohnformen Unna“ und die AG Mehrgenerationenwohnen Weberstraße für deren Engagement und Unterstützung.

Aus luftiger Höhe richtete Architekt Martin Kolander im Beisein der Handwerksvertreter den Richtspruch an die Anwesenden. - Fotos: Egbert Teimann

Aus luftiger Höhe richtete Architekt Martin Kolander im Beisein der Handwerksvertreter den Richtspruch an die Anwesenden. – Fotos: Egbert Teimann

Wie UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer erklärte, sollen insgesamt 24 Wohnungen, davon 16 öffentlich gefördert, in dem neuen Komplex entstehen. Die Größe der Wohnungen bezifferte er mit 52 bis 105 qm, allesamt barrierefrei zu erreichen. Das gelte natürlich auch für den Gemeinschaftsraum mit einer Größe von 62 qm. Der Neubaukomplex wird nach den Worten von Fischer nach der Fertigstellung zum 1. Juni 2017 über elektrische Rollläden in allen Räumen, über Fußbodenheizung, überdachte Loggia oder Dachterrassen verfügen und in der Tiefgarage 25 Stellplätze für Pkw ausweisen und 48 Stellplätze für Fahrräder beinhalten.

Die Energietechnik sei zudem nach neuzeitlichen Gesichtspunkten ausgerichtet, hob der UKBS-Geschäftsführer hervor. Insgesamt entstehe ein Komplex mit 13.250 Kubikmeter umbauten Raumes mit einer Nettogrundfläche von 1.465 qm. Die Gesamtkosten belaufen sich nach Fischers Angaben auf 5,4 Millionen Euro.

Für den Verein „Neue Wohnformen Unna e.V.“ zeigte sich Vorsitzende Ulrike Lehmann hocherfreut über den zügigen Fortgang des Projektes. Mit großer Hoffnung und voller Erwartung und Spannung sehe man nunmehr dem weiteren Gelingen entgegen. Und Gruppensprecherin Doris Schwickal stellte fest, „dass hier aus Theorie nunmehr Wirklichkeit wird“. Der Bau stehe unter einem guten Stern, zeigte sie sich überzeugt und gab der Hoffnung Ausdruck, dass der Fortgang auch weiterhin unfallfrei und zeitgemäß verlaufe.

Mit dem Richtspruch aus dem Munde des Architekten Martin Kolander wurde sodann die farbenprächtige Richtkrone emporgezogen und weht nun auf dem neuen Komplex. Gern nahmen anschließend die künftigen Mieter und auch die Gäste das Angebot des Bauherrn an, bei einem Rundgang durch den Rohbau die Räumlichkeiten in Augenschein zu nehmen und bereits zu erkunden.

Beitragsbild: Während der Richtfeier im Gespräch: UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer, Aufsichtsratsvorsitzender Theodor Rieke, Vize-Bürgermeisterin Renate Nick und Architekt Martin Kolander (von links).

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