Flüchtlinge in Lohn und Brot bringen: Schwerter Firma Demgen geht bestem Beispiel voran

Oliver Kaczmarek (MdB) und Hartmut Ganzke (MdL) lassen sich erläutern, wie bei der Firma Demgen die Ideen  zur besseren Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt aussehen. - Foto: SPD

Oliver Kaczmarek (MdB) und Hartmut Ganzke (MdL) lassen sich erläutern, wie bei der Firma Demgen die Ideen zur besseren Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt aussehen. – Foto: SPD

Schwerte. Die bessere Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt war das Thema bei einem Treffen des Bundestagsabgeordneten Oliver Kaczmarek und des Landtagsabgeordneten Hartmut Ganzke mit der Firma Demgen Werkzeugbau aus Schwerte.

Unternehmer Karl-Willi Demgen und der technische Direktor Dr. Seeliger empfingen die Abgeordneten in den Räumlichkeiten der Firma und erläuterten ihre Ideen zur besseren Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt.

Beide Seiten waren sich einig darüber, dass die Sprachkenntnisse die erste Hürde für die Integration sind. „Die Bundesregierung hat dazu mehr Mittel für Sprachkurse bereitgestellt und auch die Wartezeiten für Teilnahmen an Integrationskursen deutlich verkürzt. Auch die Bundesagentur für Arbeit bietet mehr Sprachkurse an. Sprache ist der wichtigste Baustein für eine erfolgreiche Integration“, findet der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek.

Der zweite Schritt soll die Abfrage von Interessen und Fähigkeiten der Geflüchteten sein. Auch die Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen muss schneller erfolgen. Letztlich schlagen Herr Demgen und Herr Dr. Seeliger eine Modularisierung der Berufsausbildung vor. Ziel soll die schnelle Vermittlung von Fertigkeiten sein, damit die Geflüchteten einer dauerhaften Arbeit nachgehen können. Die Modularisierung soll nicht das duale Berufsausbildungssystem aufweichen, sondern als Ergänzung dienen.

„In der Produktionsschule der Werkstatt im Kreis Unna finden inzwischen zahlreiche junge Flüchtlinge den Einstieg in die deutsche Ausbildungs- und Arbeitswelt. Die ersten Erfahrungen sind positiv. Die Geflüchteten können theoretische und praktische Erfahrungen sammeln“, lobte der Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke die Produktionsschule, die er sich als Modell für die Integration der Geflüchteten vorstellen kann.

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