Kirchengemeinde ordnet die Nutzung ihrer Immobilien in den Ostdörfern neu

Bürgermeister Werner Kolter, Pfarrer Volker Jeck und der Geschäftsführer der AWO im Kreis Unna, Rainer Goepfert (v.l.), setzten ihre Unterschriften unter den Vertrag, von dem letztlich alle Beteiligten profitieren. (Foto: Kirchenkreis Unna)

Bürgermeister Werner Kolter, Pfarrer Volker Jeck und der Geschäftsführer der AWO im Kreis Unna, Rainer Goepfert (v.l.), setzten ihre Unterschriften unter den Vertrag, von dem letztlich alle Beteiligten profitieren. (Foto: Kirchenkreis Unna)

Unna-Hemmerde. Die Evangelische Kirchengemeinde Hemmerde-Lünern ist sich seit Jahren bewusst, dass sie ihre Arbeit in den Ostdörfern Unna nicht in so vielen Gebäuden aufrecht halten kann. Lange wurde daher gerungen, wo denn in Zukunft die Gemeindearbeit angesiedelt sein solle.

Die Entscheidung fiel letztlich für das Gemeindezentrum im Ludwig-Polcher-Haus in Lünern. Das Philipp-Nicolai-Haus und das Gemeindezentrum „Arche“ in Hemmerde werden künftig anderweitig genutzt. In beiden Fällen wird die Gemeinde jedoch auch dort Räume nutzen können. Das Philipp-Nicolai-Haus wird von einem privaten Investor zu einer Wohnanlage umgebaut, hier wird auch zukünftig Platz für gemeindliche Treffen sein.

Nun ist auch die Zukunft der „Arche“ geklärt: Das Bürgerhaus hält hier Einzug. Die Stadt Unna hatte im Dezember 2015 beschlossen, den bisherigen Standort des Bürgerhauses am Hemmerder Hellweg aufzugeben. Die AWO-Hemmerde sollte als Betreiber des Bürgerhauses darin unterstützt werden, den Betrieb in der „Arche“ fortführen zu können. Für die nächsten 20 Jahre mietet die Kreisstadt Unna das Gebäude an, in dem auch zukünftig die AWO das Bürgerhaus betreiben wird. Ab dem 1. Oktober gilt die neue Regelung. Die „Arche“ bleibt so weiter im Besitz der Gemeinde, in dem man auch zukünftig Veranstaltungen für größere Gruppen anbieten wird und so selbst auch zum Gelingen des Projekts Bürgerhaus Arche beitragen möchte. „Wir bleiben somit in der Fläche präsent, das war uns bei allen Veränderungen wichtig. Für Hemmerde ist dies ein wirkliche Gewinn“, so Pfarrer Volker Jeck.

Auch die anderen Beteiligten zeigten sich zufrieden mit Ausgang der Verhandlungen. Bürgermeister Werner Kolter: “Wir haben ein Gleichgewicht erreicht für alle Beteiligten. Damit eröffnen sich Perspektiven und Möglichkeiten, auch für die Dorfgemeinschaft.” Auf dem Gebiet des alten Bürgerhauses kann nun ein Bebauungsgebiet entwickelt werden und die AWO kann das Bürgerhaus weiterführen. Die Kirchengemeinde erhält weiter die Möglichkeit, hier mit Gruppen und Angeboten aktiv zu bleiben, gemeinsam mit den Vereinen des Ortes. Mit der Vertragsunterzeichnung zwischen den Parteien ist dies nun alles in trockenen Tüchern.

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