UKBS fragt Pestalozzi-Schüler: Was wäre in Eurem Wohnumfeld zu verbessern?

von Egbert Teimann


Kreis Unna. Die vom Bündnis für Familie im Kreis Unna gestartete Aktion für ein gutes Wohnen von Familien nimmt Gestalt an. Das kommunale Wohnungsunternehmen Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) hat in diesem Zusammenhang eine erste Befragung vorgenommen und kommt nach der Auswertung zu konkreten Erkenntnissen, die in Vorschlagslisten eingebaut werden sollen.

Pestalozzi-Schulleiter Dirk Kolar.

Pestalozzi-Schulleiter Dirk Kolar.


Partner der Befragung war das Unnaer Pestalozzi-Gymnasiums, dessen Leiter, Oberstudiendirektor Dirk Kolar, die Aktion nachhaltig unterstützt. Die Schülerinnen und Schüler hatten nach Information von UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer dabei eine Antwort zu geben auf die Frage „Was finde ich in meinem Wohnumfeld toll und was sollte verbessert werden?“

Dabei stellte sich heraus, dass oftmals der öffentliche Personennahverkehr in die Kritik geriet. So heißt es vielfach, dass die öffentlichen Verkehrsmittel zu selten fahren, die Bus-Haltestellen weit entfernt seien und eine Überdachung dieser Haltestellen, dort, wo das nicht der Fall ist, dringend gewünscht werde. Auch ein schlechtes Handynetz spielte ebenso eine Rolle wie zu wenig ausgewiesene verkehrsberuhigte Zonen oder schlecht ausgebaute Radwege zur Schule.

Bei den Versorgungsmöglichkeiten wurde der Ruf nach mehr Geschäften laut, nach Bäckereien, Supermarkt, Kiosk, Elektromarkt oder Imbiss. Kino, Spielplatz und Schwimmbad sind schließlich die Punkte, die zur Verbesserung vorgeschlagen wurden. Auch wurden mehr Angebote für Jugendliche gewünscht; ebenso Freizeit- oder Kletterpark.

Andererseits halten ein Großteil der befragten Schülerinnen und Schüler das Angebot an Spielplätzen und Kinos für gut. Sie loben außerdem das Vorhandensein von Reiterhöfen, Sportplätzen und –hallen wie auch die Versorgungsmöglichkeiten durch Supermarkt, Bäckereien und vor allem durch Ärzte und Friseur. Ebenso als gut bewertet werden die ruhige Umgebung, gleichzeitig aber auch die Nähe zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle und zur Bank wie auch die Nähe zu Freunden.

UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer sprach im Zusammenhang mit der Befragung von einem „ersten Aufschlag“ und dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Anregungen. Die
gewonnenen Erkenntnisse sollen mit einfließen in das Gesamtkonzept „Gutes Wohnen für Familien im Kreis Unna“. Ziel ist es nach den Worten von Fischer, ein Wohnumfeld zu
schaffen, in dem sich alle wohlfühlen und eine gute Nachbarschaft pflegen. Deshalb sind auch nach wie vor gute Praxisbeispiele, die zur Nachahmung empfohlen werden können, jederzeit willkommen. Wer Ideen hat und Beispiele aus der Praxis nennen kann, möge sich beim Kreis Unna via E-Mail unter folgender Adresse melden: www.kreis-unna.de/Gutes-Wohnen-fuer-Familien.

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