Aktuelle Entwicklung im Bundesverkehrswegeplan gibt gute Hoffnung: Ausbau der A 44 wird höher gestuft!

Ratsmitglied Ralph Bürger (SPD)

Ratsmitglied Ralph Bürger (SPD)

Unna. Der Bundesverkehrswegeplan (BVWP) ist noch nicht beschlossen, aber es zeichnet sich bereits eine für den Raum Unna entscheidende Änderung ab: Der Ausbau der A 44 (Dortmund-Kassel) zwischen dem Autobahnkreuz Dortmund-Unna und Unna-Ost wird offenbar höhergestuft. Das sind die aktuellen Informationen von SPD-Ratsmitglied Ralph Bürger.

Demnach rückt die Klassifizierung „vordringlicher Bedarf“ für die Maßnahme näher. Dies ist entscheidend, damit Planungsmittel fließen, das Planfeststellungsverfahren durchgeführt und die Finanzierung in den nächsten Jahren sicher gestellt wird.

Für die Siedlungen am südlichen Stadtrand von Unna bedeutet das: Endlich eine konkrete Aussicht für Lärmschutzmaßnahmen entlang der Autobahn. Diese sind evebtuell auch schon früher möglich. Wie es heißt, prüft dies das Landesverkehrsministerium ernsthaft.

Die A 44 wird in den nächsten Jahren zwischen Dortmund-Aplerbeck und dem Autobahnkreuz Dortmund-Unna auf 6 Spuren ausgebaut. Das Verfahren ist also schon weit fortgeschritten. Ohne weiteren Ausbau in Richtung Unna-Ost würde ein „Flaschenhals“ fortbestehen, der heute schon in verkehrsstarken Zeiten für Rückstaus sorgt. “Die jetzt abzusehenden verkehrspolitischen Maßnahmen sind richtig und wichtig”, sagt Ralph Bürger. Der LKW-Verkehr werde zwar leider auch weiter wachsen, da sich alle politischen Absichtserklärungen zum Ausbau der Schienennetze bisher als „heiße Luft“ erwiesen hätten. Das Angebot im öffentlichen Bahnverkehr bleibe weiterhin beschränkt. Jedenfalls wird der „Rhein-Ruhr-Express“ auch künftig nicht in Unna halten.

Verschiedene Initiativen haben sich für die Höherstufung des A 44-Ausbaus im Unnaer Raum stark gemacht. Hierzu gehörte auch eine Eingabe der Kreisstadt. Die Unterschriftenaktion des SPD-Ortsvereins mit Eingabe an den Bundesverkehrsminister könne als erfolgreich gewertet werden, meint Ralph Bürger, dessen hartnäckige Verfolgung des Themas sich jetzt für die Anlieger auszuzahlen scheint.

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