Ewoca³ Tag 2 – Diversity and the history of the region in Krzyzowa (Poland)

Ana spielte eine Weltpremiere am Klavier.

Ana spielte eine Weltpremiere am Klavier.

Wetter: Wechselhaft.
Essen: Frikadelle an Kartoffelpüree.
Stimmung: Bombe!

Unna/Krzyzowa. Wie jeden Morgen starteten wir nach dem Frühstück mit einem Warm up, um motiviert und frisch in den Tag zu starten. Am Vormittag bekamen wir eine ausführliche Einführung in das Hauptthema unseres diesjährigen Camps: Vielfalt – segr stimmig!

Durch ein Video, verschiedene Übungen und Kennenlernspiele wurden wir nicht nur zum nachdenken angeregt, sondern haben auch wieder viele interessante Eigenschaften von den anderen Teilnehmern kennengelernt – einige Teilnehmer waren sehr ergriffen, das erste Mal gab es Tränen auf unserem Camp!

Nach dem Mittagessen machten wir einen kleinen Spaziergang und erkundeten dabei die Umgebung näher. Durch unsere Teamerin Sofie bekamen wir eine spannende Führung durch das Haus von Helmut James von Moltke. Moltke war eine der Führungspersönlichkeiten des Kreisauer (Krzyzowa) Kreises, einer bürgerlichen Widerstandsgruppe, die sich zur Zeit des Nationalsozialismus mit Plänen zur Neuordnung nach der Hitler-Diktatur beschäftigte.


Nachdem wir alle anschließend etwas Freizeit genossen haben, waren wir nicht nur Zuschauer einer internationalen Talentshow am Abend – und schwitzten erstmal in einem jüdischen Tanzworkshop und bekamen anschließend Darbietungen aus Russland, Belarus, Polen, Italien und der Ukraine zu sehen. Schließlich beteiligten wir uns auch ganz direkt mit einem ambitionierten Gruppentanz, einem gemeinsamen Lied und einem Rap, der von Petrina, Ana und Jana aufgeführt wurde. Und eine Weltpremiere gab es auch noch: Ana hat am Klavier ein, sich selbst beigebrachtes, Pianostück vor zahlreichen Zuschauern gespielt – und wurde dafür mit begeisterten Standing Ovations belohnt. Alles in Allem war es ein sehr buntes, abwechslungsreiches, schönes und lustiges Programm, bei dem wir mal wieder viel Spaß hatten und vor Allem viel Internationalität spüren durften.

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