JU-Unna ist gegen weitere Öffnung des Radfahr-Korridors in der Fußgängerzone

Unnas Fußgängerzone. - Foto: Rudi Bernhardt

Unnas Fußgängerzone. – Foto: Rudi Bernhardt

Unna. Da bin ich mal vollkommen einer Meinung mit der Jungen Union: Die Junge Union Unna hält die aktuelle Lösung der Fahrradfreigabe in der City in Unna von 19 Uhr bis 9 Uhr für vollkommend ausreichend. Unter den Mitgliedern der CDU-Jugendorganisation befinden sich auch begeisterte Radfahrer, aber auch sie halten es für unsinnig, inmitten von Lokalen und Fußgängern das Radeln generell zu erlauben. Ist das einfach zu gefährlich.

JU-Vorsitzende Jessika Naumann kann die Bedenken nur unterstreichen: „Zwischen Außenbewirtung und Verkaufsflächen in der Massener Straße ist wenig Platz. Ein Radfahrer der schneller durch die Fußgängerzone radelt, wird einem Fußgänger kaum ausweichen können – die Situation ist zu Hauptgeschäftszeiten zu unübersichtlich. Wie soll denn ein Fahrradfahrer zwischen den vielen Menschen auf ein unvermittelt vor ihm laufendes Kind reagieren?“

Aus Sorge vor solchen und schlimmeren Unfallszenarien fordern die jungen Politiker, ein Nein zur weiteren Öffnung der Innenstadt, für den Radverkehr. Eine Belebung der Innenstadt wird nicht durch Fahrräder, Skateboards oder anderen Fortbewegungsmitteln besser. Wichtiger sind besondere Angebote und ein gewisser Wohlfühlcharakter. Mit der Radnutzung ab 19 Uhr wie bisher, existiert schon eine gute Lösung. Allerdings unterstützt die JU Unna die Idee der CDU-Ratsfraktion Unna, zusätzliche Fahrradständer in den Seitenstraße zu errichten!

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