Das ist die Frage in der neuen “UZ”: Sind Senioren bessere Autofahrer?

Oldies unterwegs: Senioren – wie auf unserem Foto - steuern geschickt durch den Straßenverkehr und sind weniger an Unfällen beteiligt als die „Hochrisikogruppe“ der 18- bis 24jährigen. - Foto: Egbert Teimann

Oldies unterwegs: Senioren – wie auf unserem Foto – steuern geschickt durch den Straßenverkehr und sind weniger an Unfällen beteiligt als die „Hochrisikogruppe“ der 18- bis 24jährigen. – Foto: Egbert Teimann

von Egbert Teimann

Kreis Unna. Sind die Senioren bessere Autofahrer? Diese Frage stellt die neue Ausgabe des Kreis-Seniorenmagazins „Unsere Zeitung“ in ihrer Titelgeschichte und gibt dazu sogleich die Antwort. Denn: Obwohl die Zahl der älteren Verkehrsteilnehmer aufgrund der demografischen Entwicklung ständig zunimmt, sind Senioren wesentlich weniger an Unfällen beteiligt als die junge Generation der 18- bis 24jährigen. Das bestätigt im Übrigen auch die Polizei und stuft die Jüngeren in die „Hochrisikogruppe“ ein.

„Unsere Zeitung“, das Seniorenmagazin des Kreises Unna wird von Landrat Michael Makiolla herausgegeben und erscheint bereits im 41. Jahr. Die neue Ausgabe enthält wieder eine Vielzahl altersgerechter Themen, die von der Pflege über die Demenz-Hilfe bis zur Beratung, zur gesunden Ernährung und bis zu Fitness reichen. Ein „Prosit“ wird ausgesprochen auf das 500jährige Reinheitsgebot des deutschen Bieres. Ebenso wird ausführlich über den „Tag der Trinkhalle“ berichtet, der am 20. August erstmals begangen wird.

Prominente geben diesmal wieder Altersweisheiten von sich und geben mit ihren Aussagen Zuversicht und Mut für ein Leben in den fortgeschrittenen Jahren. So meinte etwa die Modeschöpferin Coco Chanel: „Alter schützt vor Liebe nicht, aber die Liebe vor dem Altern“. Dahingegen sagte einst der israelische Schriftsteller Ephraim Kishon, den der Redaktionsleiter im Jahre 2000 zu einem Gespräch traf: „Ich fühle mich nicht alt, weil ich so viele Jahre hinter mir habe, sondern, weil nur noch wenige vor mir liegen.“ Kishon starb übrigens am 29. Januar 2005.

Auch haben diesmal wieder Senioren für Senioren geschrieben. So appelliert Horst Weckelmann (Unna) an die ältere Generation, bis ins hohe Alter fit zu bleiben und stets Neues zu lernen, während Hela Licher (Hilter) an die gute alte Zeit erinnert und Eugen Holtkamp (Waltrop) im Hinblick auf die Zuwanderung die Stimmungen in der Bevölkerung glossiert. Harry Eicke (Fröndenberg) ist zudem mit einem Gedicht vertreten. Auf der stets vielbeachteten Promi-Seite wird in der neuen Ausgabe der Kreis-Seniorenzeitung die Schauspielerin Ulrike Folkerts mit ihrem Team vorgestellt. Sie ist nach „Derrick“ die dienstälteste Tatort-Ermittlerin und als „Lena Odenthal“ von der Kripo Ludwigshafen dem deutschen Fernsehpublikum bestes bekannt.

Beitragsbild: Mit einer Lebensweisheit überraschte der israelische Schriftsteller Ephraim Kishon im Sommer 2000 bei einem Interview mit Redaktionsleiter Egbert Teimann. Auf das Alter angesprochen, meinte der Schriftsteller: „Ich fühle mich nicht alt, weil ich so viele Jahre hinter mir habe, sondern, weil nur noch wenige vor mir liegen“. Kishon starb am 29. Januar 2005. – Foto: Liz Wassermann

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