“Leinwand Special” – Sparkasse UnnaKamen lässt cineastische Klasse durch die Stadt flimmern

Unna. Kreative Konkurrenz zur Fußball EM 2016: Leinwand special, präsentiert von der Sparkasse UnnaKamen, geht ins zweite Halbjahr. Wieder dürfen sich Kinofans in dieser Reihe auf eine ausgesuchte Mischung aus Komik und Drama, Abenteuer und Doku, Romanverfilmungen und Thriller freuen – jeden zweiten Mittwoch im Unnaer Filmcenter. Ein kämpferischer Film über die Anfänge der Frauenbewegung macht den Anfang…

Das Programm

Juni – November 2016
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Suffragette

Taten statt Worte: Die junge Maud (Carey Mulligan) malocht in einer Wäscherei, in der sich schon die Mutter zu Tode schuftete. Maud ist begeisterter Fan von Emmeline Pankhurst (Meryl Streep), die 1903 die Women’s Social and Political Union gründete. Mit nur einem Ziel: die Gleichberechtigung für Frauen. Sie organisiert Protestmärsche, zettelt Anschläge an und ruft zu Hungerstreiks auf. Fesselndes Drama, an dem vor allem schockiert, dass der Kampf der Frauen erst 100 Jahre zurückliegt.

8. Juni
18.30/20.45 Uhr

Hail, Caesar

Launige Hollywood-Satire der vierfachen Oscar-Preisträger Joel und Ethan Coen übers Filmgeschäft. Kalifornien in den 1950er-Jahren: „Capitol Pictures“ ist eines der größten und erfolgreichsten Filmstudios in Hollywood. Der Star-Regisseur Laurence Lorenz (Ralph Fiennes) dreht gerade den Monumentalfilm „Hail, Caesar!“ mit Superstar Baird Whitlock (George Clooney) als römischer Kaiser. Dann ist der Schauspieler plötzlich spurlos verschwunden.
22. Juni
18.30/20.45 Uhr

Where to invade next

Der jüngste Coup von Provokateur Michael Moore, der zu einer ebenso witzigen wie nachdenklichen globalen Invasion aufbricht. Moore bietet dem Pentagon an, ab sofort das Einmarschieren in ferne Länder als Ein-Mann-Armee zu übernehmen. Es gelten nur drei Regeln: niemanden erschießen, kein Öl erbeuten und etwas nach Hause bringen, was den Amerikanern nutzen könnte… Die USA lernt von Europa.

6. Juli
18.30/21 Uhr

Junges Licht

Ein Sommer in den 1960ern im Ruhrgebiet, der Pott in großartigen poetischen Bildern. Man raucht, kauft im Tante-Emma-Laden, isst Currywurst, trinkt Export, man malocht. Nach „Die Abfahrer“ und „Jede Menge Kohle“ hat Filmemacher Adolf Winkelmann ein weiteres preiswürdiges Reviergemälde geschaffen – nach dem Roman von Ralf Rothmann. Die Entdeckung ist Oscar Brose als Julian. Charly Hübner spielt seinen Vater.
20. Juli
18.30/20.45 Uhr

A-Bigger-Splash

A Bigger Splash

Psychodrama und gelungenes Remake des erotischen Kinoklassikers „Der Swimmingpool“, in dem einst Romy Schneider und Alain Delon Abkühlung suchten. Diesmal knistert es zwischen Tilda Swinton und ihrem Ex Ralph Fiennes in der sengenden Hitze Italiens. Der hat auch noch seine Tochter dabei, die sich den zweiten Mann des Urlaubs schnappt. Ein Krieg der Gefühle, der bald eskaliert.

3. August
18.30/21Uhr

Birnenkuchen mit Lavendel

Romantische Komödie aus Frankreich. Eric Besnard erzählt die Geschichte von Louise (Virginie Efira). Für die junge Witwe ist die Provence, dieses malerische Fleckchen Erde, derzeit die Hölle: Sie hat Schulden, der Obst- und Gemüseanbau läuft schlecht, ein Stalkerund rebellische Kinder nerven. Dass ihr dann auch noch der Sonderling Pierre ins Auto läuft, fällt da kaum mehr ins Gewicht…
17. August
18.30 Uhr/20.45 Uhr

Grüße aus Fukushima

Deutsches Drama von Doris Dörrie. Die junge Deutsche Marie (Rosalie Thomass) zieht aus, um das Fürchten zu lernen. Auf der Flucht vor ihren zerplatzten Lebensträumen reist sie für die Organisation Clowns4Help nach Fukushima. Eine Aufgabe, für die Marie nun überhaupt nicht geeignet ist. Bevor sie erneut davon läuft, bleibt Marie ausgerechnet bei der störrischen alten Satomi (Kaori Momoi), der letzten Geisha Fukushimas.Die liest ihr erst einmal die Leviten…
31. August
18.30/20.45 Uhr

Zimt und Koriander

Interkulturelle Woche in Unna, diesmal mit Blick auf Griechenland. Der Film „Zimt und Koriander“ preist die völkerverbindende Macht der guten Küche. Seit seiner Kindheit bereitet der griechische Astrophysiker Fanis die köstlichsten Speisen zu. Gelernt hat er das von seinem Großvater. Als der im Sterben liegt, reist Fanis nach Istanbul, wo die Familie einst lebte, bevor sie fliehen musste. Bewegende Geschichte, wunderbarer Film über den Verlust von Heimat, über Freundschaft und Liebe.
14. September
18.30/20.45 Uhr

Ein Mann namens Ove

Rentner Ove (Rolf Lassgård) ist ein grantiger Mann und in der Nachbarschaft verhasst. Er meldet Falschparker, blafft Kinder an und kontrolliert die Mülltonnen. Dabei hätte er eigentlich Besseres zu tun. Nach dem Tod seiner Frau will er nur noch in Ruhe sterben. Aber wo findet man noch Ruhe und Ordnung? Dann findet der Griesgram doch wieder ins Leben zurück – mit der Hilfe einer neuen Nachbarin aus Persien. Herzzerreißende Komödie aus Schweden.
28. September
18.30/21Uhr

Eddie the Eagle

Er war der mit Abstand schlechteste Teilnehmer der Skisprung-Konkurrenz, wurde aber wegen seiner zehn Kilo Übergewicht und der dicken Brille schnell zum Publikumsliebling… Eddie the Eagle – Alles ist möglich, das ist der große Moment des kleinen Underdogs bei den Winterspielen von 1982. In die Rolle von Michael Edwards, alias „Eddie the Eagle“ als schräger Vogel, schlüpft Taron Egerton. Hugh Jackmann mimt seinen Trainer. Charmantes Feelgood-Movie von Dexter Fletcher über Helden, die nur das Leben erfindet.
12. Oktober
18.30/20.45 Uhr

Amy

„Ich denke nicht, dass ich berühmt werde. Ich glaube, ich könnte auch nicht damit umgehen“, sagte Amy Winehouse bereits als Teenager. Die Jazz- und Soulsängerin starb im Alter von nur 27 Jahren. Der aufwühlende Dokumentarfilm über die berühmte Sängerin, ihre Musik, aber auch ihre Exzesse als eine Geschichte von Aufstieg und Fall (Regie: Asif Kapadia) wurde mit dem Oscar für die beste Doku ausgezeichnet.
26. Oktober
18.30/21 Uhr

Erlösung

Spannende Unterhaltung zum Festival „Mord am Hellweg“. Nach Erbarmen und Schändung ist Erlösung die dritte Verfilmung von Jussi Adler-Olsens Thrillern um Carl Mørck (Nikolaj Lie Kaas) und Assad (Fares Fares). Eine Flaschenpost, die auf dem Schreibtisch landet, gibt Rätsel auf. Ein mit Blut geschriebener Hilfeschrei ist das letzte Lebenszeichen von zwei Jungen, die vor Jahren spurlos verschwunden sind, aber nie vermisst gemeldet wurden.
9. November
18.30/21 Uhr

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