Was müsste ein BVB-Jubel kosten, wenn das laue Lüftchen bei den Bayern schon 150000 bringen soll?

Er brauchte eigentlich nie die Sonderregelungen für die Buyern.

Er brauchte eigentlich nie die Sonderregelungen für die Buyern.

Erst dachte ich ja, es sei das typische News-Fake: Der famose FC Bayern, das geheime Vorbild eines jeden fußballspielenden Vereins im weltmeisterlichen Toitschland, hat nach übereinstmmenden Berichten der Münchner Abendzeitung einerseits (ernstzunehmendes Boulevard) und Fokus andererseits (magazinierende Antwort auf BILD) hält das rot-weiße Flaggschiff seines Sports die Hand auf, wenn der Bayerische Rundfunk öffentlich-rechtlich nachfragt, ob er denn gnädigst die Genehmigung erhalte, über den Bayer-Jubel berichten zu dürfen. Ich musste es also glauben, schließlich berichtete das die AZ.

Blieben nur zweierlei Schlüsse. Entweder der FC Bayern steht kurz vor der Pleite, weil seine Allgewaltigen um 150000 Euro feilschen, damit ein Rundfunksender über eine Selbstverständlichkeit berichtet, nämlich den Jubel über einen Titelgewinn. Oder es ist so einfach erklärt, dass der FC Bayern ist so geldgierig wie sein steuerhinterziehender Ex-Präside. Lächerlich ist der Vorgang allemal, ebenso lächerlich wie der des schiedsrichternden Dilettanten, der Riberys halbblindem Tasten nach des Gegner Hornhautbeschaffenheit die rote Karte verweigerte.

Aber es handelte sich ja um ein Spiel des FC Bayern. Da gibt es Sonderregelungen: Keine roten Karten, gelbe nur im absolut unvermeidlichen Fällen, und wenn, dann nur dann, wenn auch die gegnerische Mannschaft eine erhält, und für das feierliche Nachspiel muss Geld fließen, sonst darf kein jubelnder Bayer gezeigt werden. Sind die eigentlich noch bei Trost? Wenn es nach Menge geht, dann dürfte einmal Jubeln beim nächstjährigen BVB-Pokalsieg für einen Jahresetat beim DFB stehen.

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