“Schön zu lesen …”, dieser Bericht über das bunte Fest im bunten Unna

Thomas Raulf im Gespräch mit Oliver Kaczmarek auf dem Kirchplatz. - Fotos: Rudi Bernhardt

Thomas Raulf im Gespräch mit Oliver Kaczmarek auf dem Kirchplatz. – Fotos: Rudi Bernhardt

Unna. Grünes Medienlob, allerdings nur in Richtung eines Mediums. Getroffen ist der Hellwegeranzeiger, dessen Berichterstattung über das Fest der Begegnung gewürdigt wird. Und diesen Worten kann ich mich nur uneingeschränkt anschließen. “Schön zu lesen, dass es auch eine fundierte journalistische Begleitung eines der buntesten Nachmittage in Unna gibt, während manch Unnaer Internet-Portal immer mehr zu einem Forum eindeutiger politischer Ausrichtung wird …”, sagen es die Grünen Unna auf ihrer facebook-Seite.

Und mit was? Mit recht, denn was Thomas Raulf in der letzten verbliebenen Unnaer Zeitung veröffentlichte, war tatsächlich aller Ehren wert – sowohl was die widergespiegelte Stimmung anging, als auch die umsichtig formulierte, aber erlesbare eigene Positionierung anging. Das war Unna, das gab die Stadtkultur wieder, das war einfach gut. “… während manch Unnaer Internet-Portal immer mehr zu einem Forum eindeutiger politischer Ausrichtung wird …”, fächeln die Grünen via Internet an das Print in unserer Stadt erkennbar wohlwollend hin.

Sagen wir es klar. Nicht jeder Kommentar muss erscheinen. Wenn er aber erscheint, dann muss jeder akzeptieren, dass sein Inhalt wahrgenommen wird. Da hilft dann auch keine zeigefingernde Moderation mehr. Und auch nicht ein späteres Löschen, wenn die Aussage mal allzu drastisch ausfällt. Erst einmal sind die teils unterirdischen völkischen Kommentationen mit wetterleuchtender Furcht vor dem Verlust toitscher Kultur und Werte in der Welt des w.w.w..

Aber, wenn es eines Beleges bedurft hätte, dass eine gedruckte Zeitung in einer Stadt wie Unna unverzichtbar ist, dann ist die Berichterstattung über diesen bunten Freitags auf dem Kirchplatz der Beweis für diese Erkenntnis. “Schön zu lesen …”, stelle auch ich fest.

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