SPD ist sich mit vielen engagierten Initiativen einig: In Unna muss uns alles fürs gute Rad teuer sein

Die alltägliche Arbeit in der Radstation: in Unna unverzichtbar.

Die alltägliche Arbeit in der Radstation: in Unna unverzichtbar.

Unna. Das Fahrrad als gleichwertig nützliches und konkurrierend zum Auto alltägliches Fortbewegungsmittel wird nach Ansicht der Unnaer SPD in der Zukunft immer attraktiver und dadurch auch stärker genutzt. Es gelte also vorweg zu denken und allen Nutzern dieses Vehikels zur kommoden Fahrt von A nach B gleichwertige infrastrukturelle Voraussetzungen zu bieten wie den Nutzern von Automobilen. “Das fängt nach unserer Ansicht aber nicht bei ehrgeizigen Projekten wie Fahrrad-Autobahnen an”, sagt SPD-Vorsitzender und Fraktionschef Volker König. Solche Pläne halte er für mögliche Endpunkte einer Entwicklung, die schon jetzt angeschoben werden müssten. Und auf die Schienen hin zu solchen Entwicklungen habe seine Partei die das “Rad schon lange gesetzt”.

“Wir haben gemeinsam mit dem ADFC, dessen umsichtige Arbeit wir von jeher unsere Unterstützung gaben, das Wirken des Beirates FahrRad in Gang gesetzt und dieser unaufgeregt, aber effektiv wirkenden politischen Kraft Gewicht verliehen, das war ein großes Verdienst des verstorbenen Michael Hoffmann”, sagt Volker König. Ebenso sei es vorausschauend und ein Griff in die Zukunft gewesen, die damalige Forderung der GAL nach einem fachlich gut besetzen Mobilitätsmanagement in der Verwaltung gegen den Widerstand der anderen Ratsparteien und des damaligen Bürgermeisters durchzusetzen.

“Da haben wir gemeinsam mit der GAL wichtige Impulse auf den Weg gebracht und bereits Meilensteine gesetzt, die heute von den meisten Stimmen im Rat nicht mehr kritisiert würden”, glaubt Volker König. Aber, es gelte diesen Weg fortzusetzen und kreativ politisch weiter zu begleiten. Die Initiative seiner Partei, jetzt Mittel aus der Parkraum-Ablöse in die Schaffung überdachter Abstellanlagen in der Stadt zu investieren, sei ein solcher Schritt. “Da hat der Königsborner Ortsvorsteher Wolfgang Ahlers nach meiner Ansicht eine wegweisende Initiative in Gang gesetzt.” Und es wäre für Volker König eine melodiöse Zukunftsmusik, wenn in Kürze ähnliche Bauvorschriften die Zahl der Schaffung von überdachten Fahrrad-Parkanlagen zur Verpflichtung bei der Stadtplanung machten wie das schon lange für Autoparkplätze in Neubaugebieten der Fall ist.

“Nicht erst seit der Verbreitung von E-Bikes ist die Bedeutung des Radverkehrs fortschreitend wichtiger für die alltägliche Mobilität der modernen Menschen geworden”, stellt Volker König fest. “Wir sind längst auf dem Weg, wo eine Alternative sich zum gleichwertigen Mobilitätsinstrument entwickelt”, ist er sicher. Das müsse und werde die zukünftige Politik auch im kommunalen Bereich zu berücksichtigen haben. Volker König verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass u.a. neuralgische Strecken wie die Hammer Straße auf Antrag der SPD mit Überholverbot und generelles Tempolimit auf 50 km/h entschärft werden sollen. “Wir haben viele hervorragende Organisationen und engagierte Anwälte des Radverkehrs in unserer Stadt, die sich auch zukünftig energisch für Sicherheit und komfortable Verhältnisse für die zunehmende Zahl der Radler und deren Wünsche einsetzen”, sagt Volker König überzeugt.

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