GSGler zählen zu den Besten der Region, wenn’s ums Debattieren geht

Das Bild zeigt das GSG-Team nach dem Wettkampf. Neben den erfolgreichen Debattierern waren auch Mitschüler mitgereist, die sich als Juroren oder "Strohdebattanten" um das Gelingen der Veranstaltung verdient gemacht haben. - Foto: GSG

Das Bild zeigt das GSG-Team nach dem Wettkampf. Neben den erfolgreichen Debattierern waren auch Mitschüler mitgereist, die sich als Juroren oder “Strohdebattanten” um das Gelingen der Veranstaltung verdient gemacht haben.
– Foto: GSG

Unna-Königsborn. Mit großem Erfolg haben Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Unna am Mittwoch an der ersten Runde des Regionalwettbewerbs „Jugend debattiert“ in Iserlohn teilgenommen. In der Ausscheidung von insgesamt 7 Schulen aus dem Kreis Unna, dem Märkischen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis erreichten gleich drei GSGler das Finale, das am 8. März ebenfalls in Iserlohn ausgetragen wird. Palina Bulla, Joline Diete und Vincent Moßmeier gehören also jetzt schon zu den acht besten Debattiererinnen und Debattierern ihrer Region.

Seine Meinung vertreten, sie fair verteidigen und gute Argumente für die eigene Überzeugung finden – das sind Kompetenzen, die für das soziale Miteinander von großer Bedeutung sind. Erwerben lassen sie sich in praxisnahen Projekten wie Jugend debattiert, an dem bereits Schülerinnen und Schüler von 32 Schulen des Regierungsbezirks Arnsberg teilgenommen.

Auch im aktuellen Schuljahr gibt es erneut vier Regionalverbünde, die am Wettbewerb Jugend debattiert teilnehmen. Die Schülerinnen und Schüler werden in Projekten bzw. im Unterricht darauf vorbereitet, zu aktuellen politischen und schulischen Streitfragen zu debattieren. Sie verbessern mit dem geregelten und fairen Wettstreit nicht nur ihre Sachkenntnis und Überzeugungskraft, sondern auch ihre Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit. Die besten Schüler, die sich auf Klassen- und Schulebene qualifiziert haben und treten im Verbundwettbewerb gegeneinander an. Speziell geschulte Juroren ermitteln, wer die Region auf Landesebene vertritt.

Die Regionalverbünde in Arnsberg sind Teil des bundesweiten Netzes von rund 1100 Schulen, die im Schuljahr 2015/16 an Jugend debattiert teilnehmen; allein in NRW sind es 192 teilnehmende Schulen.

In einer Debatte bei Jugend debattiert äußern sich jeweils vier Jugendliche zu aktuellen politischen und schulischen Streitfragen. Jeder erhält zunächst zwei Minuten ungestörte Redezeit, in der er seine Position – pro oder contra – darlegt. Es folgen zwölf Minuten freie Aussprache. Für ein Schlusswort steht jedem Teilnehmer eine Minute zur Verfügung. Eine Jury bewertet die Debattanten nach Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.

Der Landeswettbewerb in Nordrhein-Westfalen wird vom Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen und der Landeszentrale für politische Bildung NRW getragen. Medienpartner in Nordrhein-Westfalen ist der Westdeutsche Rundfunk mit dem Sender WDR 5. Schirmherr von Jugend debattiert ist Bundespräsident Joachim Gauck. Auf Bundesebene und inhaltlich wird das Projekt von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung Mercator und der Heinz Nixdorf Stiftung in Kooperation mit der Kultusministerkonferenz getragen.

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