Werkstatt macht’s möglich: Sport ist eine gute Brücke in die Integration und zum menschlichen Miteinander

Kreis Unna. Bespielhaft für Integration: Der Einstiegs-Sprachkurs der Werk statt im Kreis Unna nahm an dem Taekwondo-Training des Königsborner SV teil. „Die jungen Menschen aus Syrien, Eritrea und dem Irak konnten sich mit ihren ersten deutschen Worten, Gestik und Mimik gut mit der Taekwondo Gruppe verständigen“, sagt Anna Ortmann. Die Sprachwissenschaftlerin leitet seit November 2015 die Einstiegs-Sprachkurse für Flüchtlinge bei der Werkstatt im Kreis Unna.

Dabei geht ihr Engagement über die Vermittlung von Deutsch hinaus. Der Stützpunktverein Königsborner SV profilierte sich bereits seit Jahren in dem Bereich „Integration durch Sport und Bildung“. Um den Geflüchteten das Leben in der Fremde zu erleichtern, stellten sich die Verantwortlichen die Frage, wie sie die vielfältigen Erfahrungen im Umgang mit Menschen aus anderen Ländern auch für die Flüchtlingen nutzbar machen und sie für Sport begeistern kann.

Daraus entstand die Idee des gemeinsamen Taekwondo-Trainings: „Alle waren begeistert und es wurden auch schon erste Freundschaften geknüpft. Das ist der erste Schritt zur Integration“, sagt Anna Ortmann. Weitere gemeinsame Aktionen zwischen der Werkstatt im Kreis Unna und dem Königsborner SV sind geplant.

Die Einstiegs-Sprachkurse der Werkstatt im Kreis Unna werden von der Agentur für Arbeit gefördert.

Beitragsbild: Erster Schritt zur Integration: Der Einstiegs-Sprachkurs für Flüchtlinge der Werkstatt im Kreis Unna nahm beim Taekwondo-Training des Königsborner SV teil. Foto: Werkstatt im Kreis Unna

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