SPD im Kreistag versucht VKU-Bustransfer zu Philharmonie-Konzerten mit kleinem Aufschlag zu den Eintrittspreisen zu retten

Orchester der Neuen Philharmonie Westfalen mit Rasmus Baumann, Fotorechte: Pedro Malinowski

Orchester der Neuen Philharmonie Westfalen mit Rasmus Baumann, Fotorechte: Pedro Malinowski

Kreis Unna. „Ein geringer Aufschlag auf jedes Ticket für unsere Philharmonischen Konzerte in Kamen kann den Bustransfer weiterhin sicherstellen“, diesen Vorschlag unterbreitet Brigitte Cziehso, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion. Sie reagiert damit auf Anrufe und auch Leserbriefe, die sich kritisch zur Einstellung des bisherigen Angebots äußerten.

Zum Hintergrund: Bis zum Ende der Saison 2015/16 gibt es die Sonderverkehre der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) zu den Konzerten der Neuen Philharmonie in Kamen noch. Im Auftrag des Kreises organisiert die VKU bis dahin einen Bustransfer von über 30 Haltepunkten in allen kreisangehörigen Städten und Gemeinden (Ausnahme Bönen und Werne).

Der Kreistag im Dezember 2015 beschloss nunmehr, diese freiwillige Leistung (Kosten rund 8.300 Euro) aus dem Kreishaushalt zu nehmen. Auch weil die Resonanz in den vergangenen Jahren geringer wurde.

Jetzt bitten die Sozialdemokraten die Neue Philharmonie Westfalen zu überlegen, ob nicht ab Saison 2016/17 bei jedem Ticketkauf der Busverkehr nach Kamen enthalten ist. Ein durchaus übliches Verfahren bei Großveranstaltungen oder Konzerten. Alle zahlen einen kleinen Aufschlag und können dann auch mit dem Bus fahren. Die SPD wird diesen Vorschlag gegenüber der Neuen Philharmonie vorbringen.

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