Der Countdown bis zum einzig wahren Anpfiff in der Bundesliga – VauEffEll gegen den BVB – and the winner was: Borussiaaaaaaaaaaaaaaa!

14.43 Uhr, Samstag, 23. Januar 2016 – 3 Stunden 47 Minuten bis zum Anpfiff. Der VauEffEll Mönchengladbach wird alsbald die einzig wahre Borussia aus Dortmund empfangen. Die Bundesliga geht wieder auf den Rasen. Gestern – sozusagen als vorwärmender Geschmacksanreger versuchte Bayern München vergeblich, dem engagierten HSV mehr überraschend als überragend die drei Punkte zu klauen. Es gelang am Ende, aber wie gesagt. Alles andere als souverän, die Solisten des Dauerdirigenten Pep mussten ganz schön schuften, um sich die Hanseaten beim vergleichsweise kläglichen 1:2 vom Hals zu halten.

Fußballerische Leidenschaft ist ja ohnehin Sache des BVB. So richtig bayerisch klingt das nicht. Ich werde langsam rappelig. Aber ein wirksames Placebo ist es nicht, sich schon mal als methadonähnliche Droge ab 15.30 Uhr Köln oder Stuttgart rein zu ziehen.

Ruhig Brauner, die Zeit wirst du jetzt auch noch aushalten. Bürki im Tor, davor Hummels und Sokratis, außen Park und Piczeck, mittig Weigl, Gündogan, Castro dann die Sturmjuwelen Micki, Reus und Auba. Wow, habe die voraussichtliche Aufstellung im Kopf behalten.

15.19 Uhr, Samstag, 23. Januar 2016 – 3 Stunden 12 Minuten bis zum Anpfiff.
Irgendwer, der glaubt, dass seine Meinung wichtig wäre, erzählt was vom Bargeld, das es bald nicht mehr geben werde, weil es überflüssig sei. Mir doch egal, was der glaubt. Hauptsache die BVB-Aktien steigen. Alles Schwarz-Gelbe soll harte Währung bleiben, denn wenn das so ist, dann geht es dem Verein gut. Bei ran.de gibt’s Fakten. 30 Mal siegte der BVB, 29 Mal der VauEffEll, 28 Mal ging’s Unentschieden aus. Will ich die beiden letzten Informationen eigentlich haben? Nein!!!

15.44 Uhr, Samstag, 23. Januar 2016 – 2 Stunden 46 Minuten bis zum Anpfiff.
Schwerster Schneesturm seit Jahren lässt US-Ostküste versinken Katastrophisch titelt der Focus und beantwortet mit solchem Blödsinn gleich selbst die vorsichtige Frage, warum seit Langem seine Auflage im freien Fall ist und es jetzt glaubt, eine Super-Illu-Chefredakteur könne das Blatt vor der harten Landung bewahren. Es sind solche und ähnliche Überschriften, sinnfrei, falsch im Bild und nur Sensationelles heischend. War die Belastung durch Schnee so enorm, dass die Ostküste der Vereinigten Staaten ins Meer stürzte? Vielleicht nasser Pappschnee? Ist mir aber letztlich aus gleich. Ich weiß ja, dass die Küstenregionen noch lange halten. Und ob’s den Focus noch gibt, wenn dieser Küste mal was Schlimmes bevorsteht, sei mal dahin gestellt.


16.19 Uhr, Samstag, 23. Januar 2016 – 2 Stunden 11 Minuten bis zum Anpfiff.
Leonie Prym postet, dass sie in einer Location in Mönchengladbach sei, die einen mir sehr wohlbekannten Namen trägt, aber die falschen Farben pflegt. Wie oft zuckelte ich mit ihr und Mutter Susanne Richtung Bahnhof Westfalenhalle, um dann in Block 44, Reihe 13, auf Sitz 52 das Heimspiel zu verfolgen. Heute ist Leonie erwachsen und verpasst nahezu kein Spiel, auch auswärts nicht.


17.18 Uhr, Samstag, 23. Januar 2016 – 1 Stunde 12 Minuten bis zum Anpfiff.
Liverpool gewinnt mit 5:4 gegen Norwich. Kloppo ist derart aus dem Häuschen, dass er seine Brille beim Rudeljubel zerstört. Eine Nachricht, die mich aus den Vorahnungen eines Abends bei Sky weckt. Das Büro von Peer Steinbrück hat am Wochenende die Lufthoheit über die social webs. Es gesteht völlig quere Fußball-Leidenschaften in seinen Reihen. Beginnend beim BVB (Peer, zweitliebster Verein ist der HSV) über Kaiserlautern bis zur Hauptstadt Hertha. Aber am Sonntag sind sie eisern und wünschen der gleichnamigen Union Tore gegen den BVB beim Testspiel im Stadion An der alten Försterei.

18.01 Uhr, Samstag, 23. Januar 2016 – noch ca. 29 Minuten bis zum Anpfiff. Ich bin’s leid. Ich gehe rauf zu Marc und übe mich in gemeinsamer Vorfreude. Allen ein schönes Spiel. Bis nachher. Und, Micki, ich will dich jubeln sehen!

Okay, ich jubele. Es war ein schöner Spieltag!

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