Oliver Kaczmarek und GdP-Chefs im Kreis einig: Nur die zuständigen Behörden haben für öffentliche Sicherheit zu sorgen

Kreis Unna. Bilanz nach einem konstruktiven Gesprächsvormittag: Erst miteinander sprechen und gemeinsam nachdenken, um Lösungen zu finden. Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek traf mit dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei im Kreis Unna, Wilhelm Kleimann und seinem Stellvertreter Olaf Schneider-Rothe. Aufgrund der sexuellen Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln hatte man kurzfristig ein Treffen in Unna vereinbart.

„Es wird eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse in der Silvesternacht geben. Die Täter müssen ohne jede Einschränkung zur Rechenschaft gezogen werden. Wir als rechtsstaatliche Institutionen alles dazu tun, dass sich solche Gewaltexzesse nicht wiederholen“, erklärte Oliver Kaczmarek.

Die Gesprächsteilnehmer stimmten darin überein, dass nur professionelle Kräfte der Polizei, der Ordnungsämter und der Justiz für die öffentliche Sicherheit sorgen können. Dazu müssen Bund und Land mehr Geld zur Verfügung stellen. „Die Landesregierung hat bereits einen 15-Punkte-Plan vorgestellt, um Schwerstkriminalität zu bekämpfen. Und auch die Bundesregierung wird ihren Beitrag dazu leisten. Als SPD-Bundestagsfraktion fördern wir, dass bis 2019 12.000 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten eingestellt werden müssen – 6000 bei der Bundespolizei und 6000 bei den Ländern. Eine gut ausgebildete Polizei, die die bestehenden Gesetze wirksam umsetzt ist wichtiger als der Ruf nach neuen Gesetzen allein“, fügte der Bundestagsabgeordnete hinzu.

Beitragsbild: von links Vorsitzender der GdP-Kreisgruppe Unna, Wilhelm Kleimann, Bundestagsabgeordneter Oliver Kaczmarek und der stellvertretende Vorsitzende der GdP-Kreisgruppe Unna, Olaf Schneider-Rothe. – Foto: SPD

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