Kindertheater des 1. Halbjahrs 2016 – Von den tierischen Stadtmusikanten bis zum Prinzen aus dem Frosch

Unna. Das wird ein tolles Kindertheater im ersten Halbjahr 2016. Druckfrisch und in einem frühlingshaften Lindgrün liegt das Programm jetzt an den bekannten Stellen in der Stadt und in den Kindergärten und Grundschulen aus oder kann bei den Kulturbetrieben angefordert werden. Auf der Homepage steht es zum Download bereit.

Immer dienstags finden die vier Aufführungen in der Stadthalle Unna statt, sie dauern jeweils maximal eine Stunde und sind für Menschen ab 4 Jahren geeignet. Im Rahmen eines Familien-Abos kosten alle 4 Vorstellungen für das 1. Kind 18,00 Euro, für die Begleitperson oder das 2. Kind 16,00 Euro, für jedes weitere Kind oder Begleitung 14,00 Euro. Abos können ab sofort erworben werden. Einzelkarten kosten 5,00 € für Kinder und 5,50 € für Erwachsene. Anmeldung und Information bei den Kulturbetrieben Unna unter der Telefonnummer 02303/103-722. Karten hierfür gibt es im i-Punkt im zib oder an der Tageskasse.

Fotorechte: sonswas Theater Melle

Fotorechte: sonswas Theater Melle


Im ersten Halbjahr 2016 kommen ausschließlich Märchenklassiker von Grimm und Busch zur Aufführung. Die Reihe startet am 16. Februar 2016 um 15 Uhr mit den „Bremer Stadtmusikanten“, einem alten Märchen in einer phantastischen Inszenierung neu aufgelegt vom Sonswas-Theater aus Melle. Das Stück ist ein “großes” Figurentheater mit viel Musik, einem multifunktionalen Bühnenbild und einer dynamischen Spielhandlung. Der Hahn übernimmt mit seiner kodderigen Klappe schnell die Leitung des Geschehens. Die Katze, die feinsinnige Sängerin, bringt Benehmen und Stil. Der Hund ist liebenswert dümmlich, aber mit besonderen Fähigkeiten. Der Esel, kräftig, langsam und eigensinnig, freut sich gute Freunde gefunden zu haben.

Die Maus? Ja, in dieser Inszenierung hat die Musikantentruppe stillen unmusikalischen Anhang bekommen. Natürlich sind im Märchen auch Menschen vorgesehen. Hier sind sie: Die verärgerte Bäuerin, der Schweizer Jäger, der Berliner Müller und die Räuber, offensichtlich durch mangelnde Schulbildung auf die schiefe Bahn gerutscht.

Fotorechte: Artisjok Theater

Fotorechte: Artisjok Theater


Das Artisjok-Theater inszeniert am 15. März 2016 „Max und Moritz“, ein Lauspuppenspiel mit Filz und Obst nach Wilhelm Busch mit Original Textpassagen und viel Musik. Max und Moritz, die zwei Früchtchen, treiben ihre bösen Späße und Übeltätigkeiten mit viel Lust und Berechnung. Sieben Streiche lang – bis das Maß voll ist! Woran Witwe Bolte, Schneider Böck, Lehrer Lämpel, Onkel Fritz und der Meister Bäcker einzeln scheitern, bringen Bauer Mecke und der Müller gemeinsam zu Ende: Rickeracke, rickeracke geht die Mühle mit Geknacke… Eine Inszenierung, die alle Sinne anspricht: die Federn fliegen, die Pfeife explodiert, das Mehl stäubt, aus dem Sack rieselt das Getreide und in der Mühle wird tatsächlich gemahlen.
Bildrechte: Theater Töfte

Bildrechte: Theater Töfte

Mit „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ geht es am 26. April 2016 weiter. Die liebevolle Theatergeschichte mit einem König, Figuren und Musik wird gespielt vom Theater Töfte aus Halle. “Es war einmal mitten im Winter, und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel herab. Da saß eine Königin an einem Fenster, das einen Rahmen von schwarzem Ebenholz hatte, und nähte. Und wie sie so nähte und nach dem Schnee aufblickte, stach sie sich mit der Nadel in den Finger, und es fielen drei Tropfen Blut in den Schnee. Und weil das Rote im weißen Schnee so schön aussah, dachte sie bei sich: Hätt’ ich ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen!” So poetisch beginnt das Märchen von Schneewittchen, der schönsten aller Königstöchter. Aber schon bald erscheint die neidische Stiefmutter mit ihrem magischen Spiegel und lässt nichts unversucht, um die Schönste im ganzen Land zu werden. Doch obwohl der Jäger ein weiches Herz hat, die Zwerge immer wieder zur Vorsicht mahnen und der Prinz niemanden lieber auf der Welt mag als das Schneewittchen, scheint das Märchen zunächst kein glückliches Ende zu nehmen…

Bildrechte: Niederrhein Theater

Bildrechte: Niederrhein Theater

Zum Abschluss des ersten Halbjahres inszeniert das Niederrhein-Theater aus Brüggen den „Froschkönig“. Der Froschkönig zählt zu den beliebtesten Märchen. Im Original der Brüder Grimm gibt die Prinzessin ein unbesonnenes Versprechen und die Geschichte nimmt ihren Lauf. In der Version des Niederrhein-Theaters aus Brüggen aber wird der Prinz die böse Hexe überlisten. Weil sie nun keinen Brunnenwächter mehr hat, versucht sie, sich an ihm und der Prinzessin zu rächen. Doch am Ende kann der Prinz seine Liebste, der aus Kummer beinahe das Herz gebrochen ist, mit in sein Reich nehmen. Die Inszenierung sorgt mit witzigen Dialogen für reichlich Situationskomik und ist für Menschen ab 3 Jahren geeignet.

Info und Anmeldung: Kreisstadt Unna, zib, Bereich Kultur, Angelika Becker, Lindenplatz 1, 59423 Unna, 02303/103-722.

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