Die Geschichte vom Blechtrommler Oskar Matzerath

Szenenbild aus dem Theaterstück "Die Blechtrommel". - Fotos: Sabine Heymann

Szenenbild aus dem Theaterstück “Die Blechtrommel”. – Fotos: Sabine Heymann

Unna. Die Geschichte kennt fast jeder: An seinem dritten Geburtstag bekommt der 1924 in Danzig geborene Oskar, dessen geistige Entwicklung nach eigenen Angaben „schon bei der Geburt abgeschlossen“ war, seine erste Blechtrommel geschenkt.

Ein einschneidendes Erlebnis: Für den Sohn von Agnes Matzerath und zweier Väter – neben dem deutschen Ehemann und Kolonialwarenhändler Alfred Matzerath kommt auch der polnische Vetter Jan Bronski in Frage, mit dem Agnes ein Verhältnis hat – wird ab diesem Zeitpunkt die Blechtrommel das Instrument seines Protests und seiner Weigerung, sich ins bürgerliche Dasein zu fügen. Gleichzeitig entdeckt er, dass er die zerstörerische Gabe besitzt, Glas zu zersingen. Da Oskar vorhat, auf keinen Fall Kolonialwarenhändler zu werden, vielmehr einen Punkt zu machen und so zu bleiben: Der Gnom, der Däumling, der nicht aufzustockende Dreikäsehoch, stoppt er sein Wachstum mit einem gezielten Sturz auf der Kellertreppe…

Das ist der Ausgangspunkt für Volkmar Kamms gewitzte Bühnenadaption nach dem gleichnamigen Roman von Günter Grass. Als Produktion der Schauspielbühnen in Stuttgart, Altes Schauspielhaus ist „Die Blechtrommel“ am Dienstag, den 19. April 2016, um 20:00 Uhr in der Unnaer Stadthalle zu erleben. Unter der Regie von Volkmar Kamm spielen außer Raphael Grosch (Oskar Matzerath) Elisabeth Hütter, Melina Schöfer, Juliane Köster, Stephanie Stroebele sowie Jens Peter Brose, Ralf Grobel, Daniel Große Boymann und Carsten Klemm.

Karten sind im i-Punkt im zib oder an der Abendkasse erhältlich.
Info: Kreisstadt Unna, Kulturbetriebe, Lindenplatz 1, 59423 Unna, Tel. 02303/103-722 und -777

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