Hartmut Ganzke und Wolfgang Jörg nahmen Weihnachtspost für die Ministerin mit

Unna. Es sah ein wenig wie eine vorgezogene Bescherung aus, als die Landtagsabgeordneten Wolfgang Jörg und Hartmut Ganzke ein Paket von Hermann Schiefer überreicht bekamen. Doch in dem Paket waren keine Geschenke, sondern Forderungen des Evangelischen Kindergartenwerkes und der Elternvertretungen für eine bessere Ausstattung der Kindertagesstätten. Das Paket nahmen Wolfgang Jörg als jugendpolitischer Sprecher der SPD in Düsseldorf und Hartmut Ganzke mit und überbringen es in der Landeshauptstadt Christina Kampmann, der Ministerin für Familie und Jugend.

Einige Veränderungen konnte Wolfgang Jörg als kinder-und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion NRW aber bereits in Aussicht stellen. So sei daran gedacht, die Mittel aus dem Betreuungsgeld in den Ausbau der KiTas zu stecken. Auch ist die Notwendigkeit seitens der Politik erkannt, die Pro-Kind-Pauschale zu erhöhen. Eine Novellierung des gesamten Kinderbildungsgesetztes (KiBiZ) könne aber wohl erst nach der Landtagswahl im Jahr 2017 angegangen werden.

Bereits im Sommer hatte die CDU-Landtagsabgeordnete Ina Scharrenbach eine Einrichtung des Kindergartenwerkes besucht. Die Finanzierung von Kindertageseinrichtungen grundlegend neu zu überdenken, dies hat auch die westfälische Landessynode auf ihrer letzten Synode gefordert. Sie bietet in diesem notwendigen Prozess ihre Kompetenz und Mitwirkung an. Hierzu haben Wolfgang Jörg und Hartmut Ganzke auch ausdrücklich eingeladen.

Insgesamt über 1.200 Unterschriften auf Postkarten hatte der Geschäftsführer des Kindergartenwerkes, Herrmann Schiefer, von Eltern und Mitarbeitenden in den letzten Wochen gesammelt. Darin heißt es: „Gute pädagogische Arbeit in der KiTa erfordert ausreichend pädagogisches Personal. Wir fordern Sie auf, die KiTas und Familienzentren finanziell so auszustatten, dass sinnvolle pädagogische weiterhin Arbeit möglich ist.“ – ds –

Beitragsbild: Wolfgang Jörg ( 2.v.l.) und Hartmut Ganzke (4.v.l.) nahmen von Vertretern des Kirchenkreises die Forderungen für eine bessere Finanzierung der KiTas entgegen. – Foto: Dietrich Schneider

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