Almost Daily Soap: Nun dichtet der Pirat in kühnen Versen

Da hat sich der Pirat viel Müh’ gemacht.
Und eilends ein Poem erdacht.
In kühnen Versen gar famos er knüttelt,
den Wortschatz kräftig durchgerüttelt.
Die Glocke zerknüllt jetzt Schillers Fritz,
Der Dichterfürst bebt: “Welch ein Mutterwitz.”
Auch hadert nun der Bertolt Brecht:
War meine Kunst den Nachgebor’n gerecht.
Derweil reimt Jack sich in Extase,
braucht nicht mal eine Gasenase.
Dem Schreiberling aufs Haupt er kübelt,
was Fischer-fest an seine Wand er dübelt.
Ich finde diese Oper nicht so heiter.
Ich will ihr Ende, sonst reim’ ich weiter.

Von einem verkannten Genie

Es war mal ein kleiner Schreiberling,
doch schreiben war so nicht sein Ding!
Selbst bezeichnet als bester Journalist,…
raunzte sein Chef: “Was für ein Mist.”
Er verlor seinen Job,
das war für ihn ein sehr großer Flop.
Dem Weine gerne zugewandt,
war er dann auch mal schnell abgebrannt!
Der rote Ritter hoch zu Ross,
nahm ihn auf in sein Geschoss;
fortan tat er Dienst- Seit an Seit-
zu jeder politischen Schande bereit.
Ob die Zähne oder auch mal die Runde,
der rote Ritter bezahlte zu später Stunde.
Es schritt ganz schnell voran das Alter,
somit war er auch nicht mehr Ritters Verwalter!
Dem Weine immer noch zugewandt,
er sich ganz schnell bekannt,
zu alter Tradition zurück er schritt,
mit stet’gem Tritt;
er fortan einen schlechten Blog betrieb,
dabei die eignen Roten mit viel Lob beschied.
Nun ist der Ritter schwarz und das Rosse rot,
er in seiner ganzen Not,
Nun auch die Schwarzen begehrt
und auf seinem Blog diese ehrt.
Copy und Paste sind die Instrumente,
mit denen er produziert so manche journalistische Ente.
Ohne Inhalt und ohne Konzept,
weiss der Schreiberling kein Rezept.
Was für eine armer Mensch er ist,
baut täglich seinen Mist,
und tut dies Kund,
auf seinem schlechten Blog so bunt!

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