Stadtwerke Unna: Wir sind total klimaneutral

Unna. Im Dezember wird Paris zur Bühne der Weltpolitik: Auf der UN-Klimakonferenz soll nicht weniger erreicht werden als die Rettung des Planeten vor der Klimakatastrophe. Die Stadtwerke Unna GmbH beschreiten diesen Weg bereits seit Jahren. Wir gestalten die Energiewende vor Ort aktiv aus. Konsequent sind wir nun einen weiteren Schritt vorangegangen: Die Stadtwerke Unna sind vollständig klimaneutral.

Seit Jahren sparen die Stadtwerke bereits große Mengen Kohlendioxid ein. Auch die Stadtwerke-Kunden sind in diese Aktivitäten einbezogen, etwa in Form von Energieberatungen, der Förderung sparsamer Haushaltsgeräte oder unserem Strom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen stammt. Mit der Klimaneutralstellung sind die Stadtwerke nun weiter vorangeschritten: Auch die nicht vermeidbaren CO2-Emissionen, die etwa durch die Tätigkeit der Verwaltung entstehen, wurden nun ausgeglichen. Das heißt: Durch die gezielte Investition in Projekte werden die anfallenden CO2-Emissionen woanders eingespart, also in der Bilanz ausgeglichen.

„Klimaschutz ist die große Herausforderung dieses Jahrhunderts“, sagt Jürgen Schäpermeier, Geschäftsführer der Stadtwerke Unna. „Das bestreitet heute kaum noch jemand. So sehr Sie sich aber auch bemühen: Ein vollständig CO2-freies Leben ist in einer Industriegesellschaft wie der deutschen nicht möglich. Deshalb strengen wir uns seit Jahren an, immer weniger CO2 auszustoßen. Durch den Ausgleich der nicht vermeidbaren Emissionen können wir nun sagen: Die Stadtwerke Unna sind vollständig klimaneutral.“

Die Klimaneutralstellung nahm die Arbeitsgemeinschaft für sparsame Energie- und Wasserverwendung (ASEW) gemeinsam mit der Klimamanufaktur vor. Hierzu wurden alle Aktivitäten der Stadtwerke einer genauen Bewertung unterzogen. So wurde etwa ermittelt, wie viel Papier die Stadtwerke verbrauchen, wie viele Reisen die Stadtwerkemitarbeiter mit verschiedenen Ver-
kehrsmitteln zurücklegen und wie viel Strom und Wärme die Gebäude der Stadtwerke verbrauchen. Aus diesen Daten errechnete sich dann eine bestimmte Menge an CO2. Im Fall der Stadtwerke Unna sind dies 466 Tonnen pro Jahr.

Beitragsbild: Stadtwerkechef Jürgen Schäpermeier (2. von rechts) freut sich über eine verdiente Auszeichnung. Foto: SWU

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