Sonderpreis – Westfälischer Preis für Baukultur in Münster ehrt Architekturforum Unna e.V.

 Im Experteninterview: (v.l) Rainer Kimpel, Willi Ehrenberg (beide AFU), hinten Juryvorssitzender Michael Arns (Vizepräsident NRW-Architektenkammer) und rechts Dr. Karl-Heinrich Sümmermann (Vorstandsvorsitzender Westfalen-Initiative). Foto: Architekturforum Unna

Im Experteninterview: (v.l) Rainer Kimpel, Willi Ehrenberg (beide AFU), hinten Juryvorssitzender Michael Arns (Vizepräsident NRW-Architektenkammer) und rechts Dr. Karl-Heinrich Sümmermann (Vorstandsvorsitzender Westfalen-Initiative). Foto: Architekturforum Unna

Münster/Unna. Überregionale Anerkennung für einen Unnaer Verein: Das „Architekturforum Unna e.V.” (AFU) ist im Wettbewerb um den Westfälischen Preis für Baukultur in Münster jetzt mit einem der drei Sonderpreise ausgezeichnet worden. Damit würdigt die Jury des vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und von der Westfalen-Initiative mit Unterstützung der LBS Westdeutsche Landesbausparkasse ausgelobten Preises „die herausragende Leistung im Bereich der Baukulturvermittlung an die breite Öffentlichkeit”. Das AFU ist vor 12 Jahren auf Initiative des Unnaer Architekten Rainer Kimpel gegründet worden und setzt sich seitdem für gute Architektur und eine öffentliche Diskussion über Baukunst ein.

„Die vielfältigen Aktivitäten zeigen auf, wie die gestalterischen Dimensionen von Architektur, Städtebau und Umweltplanung begreiflich gemacht werden können. Die Arbeit des interdisziplinären Fachforums ist ein außergewöhnliches Beispiel eines konstruktiven Prozesses, der von der Bürgerschaft ausgeht”, stellte der Juryvorsitzende Michael Arns, Vizepräsident der Architektenkammer NRW, heraus. Den Sonderpreis, für den 17 Bewerbungen eingegangen waren und der mit 1000 Euro dotiert ist, nahmen in Münster im neuen LWL-Museum Willi Ehrenberg (Vorsitzender AFU) und AFU-Gründer Rainer Kimpel entgegen. Der Unnaer Delegation, die angereist war, konnte auch die Glückwünsche von Renate Nick entgegennehmen. Die stellvertretende Bürgermeisterin hatte für die Stadt Unna an der Preisverleihung teilgenommen.

Hintergrund: Westfälischer Preis für Baukultur

Der Westfälische Preis für Baukultur umfasst sowohl einen Objektpreis als auch einen Sonderpreis für den verantwortungsvollen ehrenamtlichen Einsatz von Initiativen, Vereinen oder Einzelpersonen für baukulturelles Handeln. „Diese Kombination hebt ihn von anderen Auszeichnungen ab und zeigt damit, dass Baukultur weit über die architektonische Gestaltung eines Gebäudes hinausgeht”, heißt es in der Ausschreibung des Wettbewerbs. Den „Westfälischen Preis für Baukultur“ konnten Juliane Kopperschmidt und Prof. Christian Moczala (B.A.S. Architekten Dortmund) für ihr Dortmunder Betriebsgebäude und Auslassbauwerk an der Emscher entgegennehmen. Darüber hinaus gab es fünf weitere Preise: drei Auszeichnungen und zwei Anerkennungen. Mehr Infos unter www.lwl.org

Beitragsbild: Empfang für die Unnaer und Preisverleihung im LWL-Museum, hier im Lichthof des Altbaus: (v.l.) Horst Schulder (AFU) Juryvorsitzender Michael Arns, Rainer Kimpel (AFU), LWL-Chef Matthias Löb, Brigitte Schwager (AFU), Dr. Karl-Heinrich Sümmermann (Westfalen-Initiative), Barbara Finke (Bürgerstiftung „Unser Leohaus“), LBS-Vorstand Jörg Münning, Rochus Franke (AFU), Willi Ehrenberg (AFU). Foto: – Architekturforum Unna

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