Der Weitblick von Gerd Meyer oder Fritzchens Fieberträume zur Zukunft von Werner Kolter

Unna. Da hat das christdemokratische Personalgeklingel aber was ausgelöst. Nun spekuliert sich auch Klein-Fritzchen ins Geschehen. Da frag’ ich doch einfach mal Maik Luhmann. Ob der wohl der kommende Kandidat fürs Bürgermeisteramt sein wolle, fragt der Fritz erstmal unschuldig. Der sagt zwar erwartungsgemäß, dass er derzeit kaum wegen Beschäftigungsmangel Gefahr liefe, demnächst an Narkolepsie zu leiden, aber man kann’s ja nebst dem dazugehörigen Dementi mal schreiben, und schon ist was in der Welt.

Kein-Fritzchen folgend geht’s weiter. Schon vor der Kür des frisch gewählten Werner Kolter habe der anscheinend von mitternächtlichen Vorahnungen geplagte CDU-Vorsitzende Gerd Meyer Witterung aufgenommen und sei in der Spur, einen eigenen Kandidaten zu finden. Einen, der aussichtsreich sein wird, und dann nicht mehr gegen Werner Kolter verbrannt würde, weil der ja nicht antritt – Gerd Meyer soll weit voraus blickend nicht damit rechnen, dass der Bürgermeister seine Amtszeit komplett abreiten wird.

Diesmal, so wird Gerd Meyer viel versprechend, zitiert, “diesmal sind wir vorbereitet”. Mit Sicherheit werde die CDU einen eigenen Kandidaten aufstellen. Na, da sind wir ja beruhigt. Wir haben gerade erst für fünf Jahre einen bewährten Bürgermeister nach guten demokratischem Brauch erkoren, da verspricht die Christdemokratie, dass sie beim nächsten Male aber ganz sicher mit einem eigenen Mann aus dem Gebüsch kommen werde. Wer das sein könnte, das verrät Gerd Meyer nicht, aber er wird schon einen finden, der in sein Konstrukt passt. Unna kann seit heute wieder ruhig schlafen.

Fantasie muss man haben. Dann klappt’s auch mit des Fritzchens spekulierenden Vorstellungen.

Beitragsbild: Werner Kolter wird von Maik Luhmann auf dem Roten Sofa interviewt. Bevor es an diesem Abend los ging, wurde der verblüffte Maik befragt, ob er denn der zukünftige SPD-Kandidat für Bürgermeisteramt werde. Sein Beschäftigungspegel sei ausreichend hoch, meinte er lakonisch. – Foto: Rudi Bernhardt

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