Grünes Licht nach interfraktioneller Runde: Massen wird eines von vier Entscheidungszentren

Die ehemalige und  wieder neue Landestelle in Massen. - Foto: Dittrich

Die ehemalige und wieder neue Landestelle in Massen. – Foto: Dittrich

Unna. Massen soll helfen, den Antragsstau für Asylbewerbungen abzubauen. Über die Bezirksregierung Arnsberg fragte die mit der Standortfindung beauftragte Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) kurzfristig wegen einer Einrichtung eines Entscheidungszentrums in Unna-Massen an. Mit den bundesweit vier neuen Entscheidungszentren will das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BaMF) bislang unbearbeitete Asylanträge abbauen. Neben Unna sollen Nürnberg, Berlin und Mannheim die Standorte der neuen Behörden sein.

Geplant ist es, 3 bislang leerstehende Doppelgebäude im Bereich der Straße Auf der Tüte 42-50 künftig als Verwaltungsgebäude zu nutzen. 50 bis 70 Arbeitsplätze für Beschäftigte des Bundes sollen dort entstehen. In den Entscheidungszentren finden dabei keine Anhörungen und kein Publikumsverkehr statt, sondern es wird nur über die bereits anhängigen Verfahren entschieden.

Die vom Bund vorgesehen Gebäude liegen außerhalb des Geländes der Landes-Erstaufnahmeeinrichtung, über die die Stadt Unna und das Land NRW einen öffentlich-rechtlichen Vertrag abgeschlossen haben. Auf Grund der bauplanungsrechtlichen Bewertung ist das derzeit anhängige Bauleitplanverfahren anzupassen. Nach einem interfraktionellen Gespräch, in dem alle Fraktionen im Stadtrat heute informiert wurden, wird die Anpassung eingeleitet.

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