SPD im Kreistag besuchte den Technopark in Kamen: Treibriemen des Strukturwandels

Martin Wiggermann - Foto: SPD Kreis Unna

Martin Wiggermann – Foto: SPD Kreis Unna

Kreis Unna/Kamen. „Der Technologiepark Kamen ist ein wichtiger Motor für den Strukturwandel im östlichen Ruhrgebiet und wir wollen uns vor Ort anschauen, wo wir stehen“, beschrieb der Leiter des SPD Arbeitskreises Arbeitsmarkt und Wirtschaftsförderung, Martin Wiggermann, das zentrale Motiv für den Besuch in Kamen. Begrüßt wurden Sie vom Geschäftsführer des TECHNOPARK KAMEN GmbH, Hubertus Ebbers und seiner Prokuristin Gisela Dahmann, u.a. zuständig für die Förderabwicklung.

1994 gegründet, wurden seitdem ca. 260 Unternehmensansiedlungen gezählt, hier von 70 % Existenzgründungen. „Bemerkenswert ist, dass davon die meisten im Kreis Unna bleiben, nämlich 121 und das ist wirklich ein gutes Zeichen für den gelungenen Wandel“, so die Einschätzung von Hubertus Ebbers. Am 31. Dezember 2014 waren im Technologiepark Kamen insgesamt 74 Unternehmen mit 525 Arbeitsplätzen angesiedelt.

Bürgermeister Hermann Hupe, Vorsitzender des Aufsichtsrates der TECHNOPARK KAMEN GmbH ist stolz auf das Erreichte. Die Stadt Kamen trägt die finanziellen Aufwendungen für die Errichtung und den Betrieb des Zentrums seit Gründung in 1994 allein.

Wurden in der Anfangszeit Schwerpunkte für die Ansiedlung von Gründern definiert, zeichnet sich das heutige Gründer- und Technologiezentrum durch seine große Bandbreite aus. Eine weitere Stärke des Gründer- und Technologiezentrums auf dem ehemaligen Monopolgelände ist, dass es eng vernetzt mit den anderen Zentren im Kreis Unna und in der Region arbeitet, dazu zählen auch die Einrichtungen in Hamm und das TZ Dortmund.

Diese Zusammenarbeit noch weiter voranzutreiben ist auch Ziel eines gemeinsamen Antrages von SPD und CDU für den kommenden Kreistag. Der Landrat soll beauftragt werden, in einem Bericht darzulegen, wie alle Technologiezentren im Kreis Unna noch stärker Teil des wirtschaftsfreundlichen Kreis Unna sein können. Auszuloten sind auch mögliche Synergieeffekte bei einer stärkeren Zusammenarbeit und Kooperation der Technologiezentren im Kreis Unna. Und es geht der SPD-Kreistagsfraktion auch darum, die TZ´s klar als Teil der Gesamtstrategie der Wirtschaftsförderung Kreis Unna in den Bereichen Gründungs-, Innovations- und Bildungsoffensive zu verankern.

Zum Hintergrund

Im Kreis Unna arbeiten derzeit vier Gründer- und Technologienzentren:

  • Kamen
  • Die TECHNOPARK KAMEN GmbH betreibt als ADT-zertifiziertes Innovationszentrum ein Technologie- und Gründerzentrum.

  • Schwerte
  • Das Technologiezentrum Schwerte, Betreiber: TechnoPark und Wirtschaftsförderung Schwerte GmbH.

  • Bönen
  • Das Kompetenzzentrum Bio-Security in Bönen der Bio-Security Management GmbH.

  • Lünen
  • Lüntec – Träger ist die LÜNTEC-Technologiezentrum Lünen GmbH.

    Bis auf Bönen ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Unna mbH an allen anderen drei Einrichtungen beteiligt.

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