TTIP – ein Gedicht von Heinrich Peuckmann

Spielt ihr Demokratie
wir machen die Geschäfte
wählt, wen ihr wollt
in die Regierung, als
Kanzler, uns egal

Und glaubt ruhig weiter an
das Recht, glaubt, dass alle
gleich sind vor Justitia
wir haben unser eig’nes Recht
und sind gleicher

Und macht Gesetze wie ihr
wollt, wenn sie uns stören
werden sie gekippt durch
unsere Gerichte, unser Recht
das höher steht als eures

was glaubt ihr, wer
ihr seid. Woher nehmt ihr den
Mut, mitreden zu wollen
Wenn es um unsere
Geschäfte geht, ja unsere

Ihr müsst das alles gar nicht
lesen, was unsere Leute schreiben
in den Vertrag, es ist schon richtig
bekümmert euch nicht weiter
wir und die Politiker

von uns bezahlt
machen das, genau wie später
die Richter, die Vertrauensleute
die wir euch anbieten, dann
alles richtig machen werden

im Konflikt, weil wir es sind
die sie berufen, wer sonst?
Und glaubt auch, dass all dies
euch Arbeitsplätze schafft, glaubt es
weil wir es sagen

Und wenn es doch
nicht zutrifft, dann, ja
dann wählt einfach noch einmal
wählt, wen ihr wollt, in die
Regierung und als Kanzler

die nachher im Amt
ja doch das tun
tun müssen, was
uns gefällt, ja
einzig uns

Heinrich Peuckmann, geb. 1949 in Kamen. Besuch des Aufbaugymnasiums in Unna, Abitur 1968. Viele Jahre lang Lehrer am Gymnasium in Bergkamen. Daneben rege Schreibtätigkeit. Inzwischen fast 50 Einzelpublikationen: Romane, Erzähl- und Gedichtbände, Kinder- und Jugendbücher. Zuletzt erschienen der Ruhrgebietsroman „Saitenwechsel“ und der Krimi „Angonoka“, der sich mit den üblen Machenschaften der Tiermafia auseinandersetzt. Peuckmann hat auch einen Roman geschrieben, der in Unna spielt, weil er sich dieser Stadt sein Schulzeiten verbunden fühlt. „Heimkehr“ heißt der Roman, der einen Soziologieprofessor für einen Vortrag nach vielen Jahren zurück in seine Heimatstadt Unna führt, wo er ermordet wird. Gelegentlich fliegt Peuckmann nach China und hält an Universitäten in Shanghai und Xi´an Vorträge über deutsche Literatur vor chinesischen Germanistikstudenten. Inzwischen kennt er sich dort so gut aus, dass er über China geschrieben hat, unter anderem den Liebesroman „Rückkehr nach Shanghai“. Peuckmann ist Mitglied im Schriftstellerverband, in der Krimiautorenvereinigung „Das Syndikat“ und im PEN-Zentrum Deutschland, in dem er vor einem Jahr ins Präsidium gewählt wurde.

Heinrich Peuckmann, geb. 1949 in Kamen. Besuch des Aufbaugymnasiums in Unna, Abitur 1968. Viele Jahre lang Lehrer am Gymnasium in Bergkamen. Daneben rege Schreibtätigkeit. Inzwischen fast 50 Einzelpublikationen: Romane, Erzähl- und Gedichtbände, Kinder- und Jugendbücher. Zuletzt erschienen der Ruhrgebietsroman „Saitenwechsel“ und der Krimi „Angonoka“, der sich mit den üblen Machenschaften der Tiermafia auseinandersetzt. Peuckmann hat auch einen Roman geschrieben, der in Unna spielt, weil er sich dieser Stadt sein Schulzeiten verbunden fühlt. „Heimkehr“ heißt der Roman, der einen Soziologieprofessor für einen Vortrag nach vielen Jahren zurück in seine Heimatstadt Unna führt, wo er ermordet wird. Gelegentlich fliegt Peuckmann nach China und hält an Universitäten in Shanghai und Xi´an Vorträge über deutsche Literatur vor chinesischen Germanistikstudenten. Inzwischen kennt er sich dort so gut aus, dass er über China geschrieben hat, unter anderem den Liebesroman „Rückkehr nach Shanghai“.
Peuckmann ist Mitglied im Schriftstellerverband, in der Krimiautorenvereinigung „Das Syndikat“ und im PEN-Zentrum Deutschland, in dem er vor einem Jahr ins Präsidium gewählt wurde.

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