Gerd Puls und Heinrich Peuckmann (ver)dichten mit Fotos von Silke Kieslich

Unna. Eine ungewöhnliche Idee hatten die beiden Schriftsteller Heinrich Peuckmann (Bild) und Gerd Puls, als sie einige ihrer Gedichte der Fotokünstlerin Silke Kieslich übergaben. Silke Kieslich hat zu den einzelnen Lyrik-Texten Fotos gemacht oder aus ihrem Fundus gesucht und die Gedichte hineinmontiert. Über sechzig Bildtafeln sind auf diese Weise entstanden, mit denen die drei Künstler nun Ausstellungen an verschiedenen Orten und in unterschiedlichen Räumen zeigen werden.

Die Auftaktveranstaltung findet an einem sehr schönen Ort, nämlich in der Stadtkirche in Unna, statt. Sie passt inhaltlich sehr gut zum Motto dieses Kirchenjahres in Hinblick auf das fünfhundertjährige Reformationsjubiläum 2017, „Wort und Bild“.

Die Fotos stehen in einem spannungsreichen Verhältnis zu den Gedichten, sie ergänzen die Aussage, sie konterkarieren oder illustrieren sie.

Statt der üblichen Eröffnungsrede gibt es eine zweite Besonderheit, denn Heinrich Peuckmann und sein Sohn Niklas, Student der Theologie, werden eine dialogische Kanzelrede halten zum Thema „Die Bibel und das freie Wort“ halten.

Kunstinteressierte sind herzlich willkommen. Von der Landeskirche hat sich schon prominenter Besuch angekündigt. Die Ausstellung läuft vom 20. August bis 16. September 2015. Vernissage findet am 28. August um 19.30 Uhr statt. Der Flyer zum Download:

Beitragsbild: Gerd Puls, Schriftsteller und Poet aus Kamen. – Foto: Privat

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